PolitikCDU fordert mehr Sicherheit: Videoüberwachung für Bahnunterführung in Ohligs im Gespräch

CDU fordert mehr Sicherheit: Videoüberwachung für Bahnunterführung in Ohligs im Gespräch

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Bürger sollen sich sicherer fühlen

Solingen – Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid setzt sich für mehr Sicherheit in der Bahnunterführung zwischen Ohligs-Ost und der Düsseldorfer Straße ein. In einem Antrag an die Bezirksvertretung fordert die Fraktion, das Thema „Mögliche Videoüberwachung“ auf die Tagesordnung der Sitzung am 15. Juni zu setzen.

Hintergrund sind laut CDU zunehmende Sorgen vieler Menschen über das Sicherheitsgefühl in der Unterführung. Die Passage gilt als wichtige Verbindung zwischen den Stadtteilen und wird täglich von zahlreichen Passanten genutzt.

Videoüberwachung als möglicher Beitrag zur Sicherheit

Die CDU möchte von der Stadtverwaltung wissen, ob eine Videoüberwachung im Bereich der Unterführung grundsätzlich möglich ist. Dabei geht es insbesondere um den Abschnitt unter den Gleisen, der nach Angaben der Verwaltung im Eigentum der Deutschen Bahn steht.

Zudem fragt die Fraktion nach möglichen Gesprächen zwischen Stadt und Bahn über Sicherheitsmaßnahmen und eine bessere Überwachung des Bereichs. Ziel sei es, Kriminalität und Vandalismus vorzubeugen und gleichzeitig das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.

Chance zur Modernisierung nutzen

Neben der Videoüberwachung sieht die CDU auch Handlungsbedarf bei der Gestaltung und Sauberkeit der Unterführung. Die derzeit laufenden Sanierungsarbeiten am Tunnelabzweig könnten nach Ansicht der Fraktion genutzt werden, um auch den Haupttunnel aufzuwerten.

Die Christdemokraten wollen daher wissen, ob im Zuge der aktuellen Bauarbeiten zusätzliche Sanierungs- oder Verschönerungsmaßnahmen möglich sind. Insbesondere die Aufenthaltsqualität könne durch bessere Beleuchtung, moderne Gestaltung und mehr Sauberkeit deutlich verbessert werden.

CDU sieht dringenden Handlungsbedarf

In ihrer Begründung betont die CDU, dass die Unterführung eine zentrale Verbindung im Stadtteil darstellt. Verbesserungen bei Sicherheit und Erscheinungsbild seien wichtig, um Angsträume zu vermeiden und die Lebensqualität vor Ort zu erhöhen.

Die Diskussion über eine mögliche Videoüberwachung dürfte damit in den kommenden Wochen weiter an Bedeutung gewinnen.

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