Neubauten als Investition in die Zukunft
Solingen – Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Fraktion on Tour“ hat die CDU-Ratsfraktion jetzt das Städtische Klinikum besucht. Dabei informierten sich die Kommunalpolitiker über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftspläne des Hauses. Im Mittelpunkt standen insbesondere die geplanten Neubauten, die nach Einschätzung der Klinikleitung entscheidend für die langfristige Sicherung des Klinikstandortes sind.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Carsten Voigt zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Krankenhauses. Besonders die Worte des Kaufmännischen Direktors Kai Sturmfels seien ihm in Erinnerung geblieben: „Ein Krankenhaus, das nicht baut, hat keine Zukunft.“ Für die CDU-Fraktion sei dies eine treffende Beschreibung der aktuellen Situation. Die geplanten Investitionen würden das Klinikum modernisieren und zukunftsfest aufstellen.
Maximalversorger für Solingen und die Region
Das Städtische Klinikum nimmt als Maximalversorger eine besondere Rolle in der Gesundheitsversorgung ein. Nach Angaben der Klinikleitung ist das Haus auf alle medizinischen Notfälle vorbereitet und gewährleistet eine umfassende Versorgung der Bevölkerung.

Geschäftsführer Professor Dr. Martin Eversmeyer erläuterte den Gästen, dass sich das Klinikum auch auf außergewöhnliche Krisen- und Notfallsituationen vorbereitet. Dies sei keine Panikmache, sondern verantwortungsvolle Vorsorge. Die CDU-Fraktion begrüßte diesen Ansatz und betonte die Bedeutung eines leistungsfähigen kommunalen Krankenhauses für die Stadt und die gesamte Region.
Respekt für die Beschäftigten
Ein weiteres Thema des Austauschs war die zunehmende Belastung der Beschäftigten durch respektloses Verhalten, Beleidigungen und sogar körperliche Übergriffe. Nach Angaben der Klinik begegnet das Haus dieser Entwicklung mit verschiedenen Maßnahmen, darunter Selbstverteidigungskurse, Kampagnen für mehr Respekt sowie verstärkter Sicherheitsdienst.
Carsten Voigt unterstrich die Bedeutung eines wertschätzenden Umgangs mit den Mitarbeitern: „Die mehr als 2.600 Beschäftigten unseres Klinikums leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesundheit. Sie verdienen Respekt, Anerkennung und ein freundliches Miteinander.“
Kritik an möglichen Sparplänen
Mit Sorge blickt die CDU-Fraktion auf die derzeit diskutierten Sparmaßnahmen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung. Nach Einschätzung der Fraktion könnten die vorgesehenen Regelungen erhebliche finanzielle Belastungen für Krankenhäuser mit sich bringen.

Voigt sprach sich stattdessen für grundlegende Strukturreformen aus. Sollte das Klinikum künftig jährlich mehrere Millionen Euro einsparen müssen, wäre dies aus Sicht der CDU nicht ohne erhebliche Auswirkungen zu bewältigen. Deshalb appelliert die Fraktion an den Solinger Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt, die Anliegen und Bedenken aus Solingen in die politischen Beratungen in Berlin einzubringen.
Stolz auf das kommunale Krankenhaus
Zum Abschluss des Besuchs zog die CDU-Fraktion ein positives Fazit. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung des Klinikums als kommunales Krankenhaus, das nicht primär wirtschaftlichen Renditezielen verpflichtet sei, sondern den Menschen in Solingen diene.

Auch die Entwicklung Solingens zu einem wichtigen neurologischen Zentrum im Bergischen Land wurde ausdrücklich gewürdigt. Die CDU kündigte an, das Neubauprojekt weiterhin konstruktiv zu begleiten und zu unterstützen.
„Wir sind stolz auf unser Krankenhaus und auf die Menschen, die dort arbeiten“, betonte Carsten Voigt abschließend. Sein Dank galt sowohl dem Geschäftsführer Professor Dr. Martin Eversmeyer und auch dem Kaufmännischem Direktor Kai Sturmfels für die offenen Einblicke als auch den Beschäftigten des Hauses, die täglich einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leisten.










