Notwendige Einsparungen bleiben erhalten
Solingen – Das Städtische Klinikum Solingen hatte Anfang 2024 die Ausgründung der Servicebereiche in eine Tochtergesellschaft beschlossen. Grund war die massive Unterdeckung der Personalkosten dieses Bereichs, die in den feststehenden Krankenhauserlösen nur zu einem Bruchteil abgebildet werden. Neu angestellte Mitarbeiter werden in der Servicegesellschaft nach Tarif, aber statt nach TVöD nach dem niedrigeren Dehoga-Tarifvertrag bezahlt.
In den letzten Monaten gab es immer wieder Diskussionen. Die Gewerkschaft Verdi wurde eingeschaltet und signalisierte gegenüber der Geschäftsführung, dass eine Lösung innerhalb des TVöD mit einem Haustarifvertrag für den Servicebereich vorstellbar wäre. Ähnliche Verträge sind in den letzten Monaten mit anderen großen kommunalen Häusern abgeschlossen worden.
Nach mehrwöchigen Verhandlungen konnte in der vergangenen Woche eine Einigung erzielt werden. Hierzu Geschäftsführer Prof. Dr. Martin Eversmeyer: „Die Verhandlungen fanden in angenehmer und konstruktiver Atmosphäre statt, waren sachlich und zielorientiert. Die Mitarbeiter profitieren vom Abschluss, sie haben die Sicherheit des Arbeitgebers Klinikum mit allen Vorteilen, gleichzeitig bleiben aber nennenswerte Einsparungen dauerhaft erhalten.“
Der Haustarifvertrag, der noch der Zustimmung der Gremien bedarf, sieht eine unbegrenzte Laufzeit vor und ist in den ersten zehn Jahren nicht kündbar. Damit haben sowohl das Städtische Klinikum als auf die Mitarbeiter in diesem Bereich eine notwendige Absicherung.










