StadtteileGroßer Zuspruch für Bürgerbeteiligung zur Zukunft von Wald

Großer Zuspruch für Bürgerbeteiligung zur Zukunft von Wald

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Solingen – Die Entwicklung des Stadtteils Wald stößt auf großes Interesse in der Bevölkerung. Rund 75 interessierte Walder nahmen an einer Bürgerversammlung im Rahmen des Projekts „ISEK Zukunft Wald 2030“ teil, zu der Bezirksbürgermeister Michael Klaas (CDU) in den Stadtsaal eingeladen hatte.

Informationen und Diskussionen

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die geplanten Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Stadtteils. Vertreter der Stadtverwaltung informierten über den aktuellen Stand der Planungen und stellten Projekte vor, die mit Fördermitteln des Landes umgesetzt werden sollen. Ziel des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) ist es, zentrale Bereiche von Wald aufzuwerten und den Stadtteil fit für die Zukunft zu machen.

Neben Informationen bot die Versammlung vor allem Raum für Fragen, Anregungen und Kritik aus der Bürgerschaft. So wurden die Teilnehmer unter anderem zu geplanten Veränderungen in der Stresemannstraße befragt, wo künftig ein neues Pflaster verlegt werden soll.

Lob für konstruktiven Austausch

An der Veranstaltung nahmen auch der Beigeordnete für Planung, Bauen, Verkehr und Umwelt, Andreas Budde, sowie die Leiterin der Stadtentwicklungsplanung, Miriam Macdonald, teil. Beide zeigten sich im Anschluss zufrieden mit dem Verlauf des Abends. Sie lobten insbesondere die konstruktive Atmosphäre und die sachlichen Diskussionen mit den Menschen im Stadtteil.

Weitere Beteiligung geplant

Die Beteiligung der Bevölkerung soll auch in den kommenden Monaten eine wichtige Rolle spielen. Geplant sind weitere zielgruppenspezifische Beteiligungsformate, um unterschiedliche Interessen einzubeziehen. Als Beispiel nennt die Stadt die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Gestaltung der Jugendallee Vogelsang im Frühjahr 2026.

Eine zentrale Rolle übernimmt dabei das Stadtteilmanagement, das regelmäßig zu Stadtteilforen im Stadtteilbüro „Friedrich 67“ einlädt. Dort sollen die Bewohner auch künftig über den Fortschritt der einzelnen Projekte und die jeweiligen Zeitpläne informiert werden. Die Bezirksvertretung Wald wird den Prozess weiterhin begleiten.

Stadtteilforen als Informationsplattform

Nach Angaben der Stadt sollen die Foren künftig die wichtigste Anlaufstelle für Informationen rund um die Umsetzung des ISEK-Prozesses sein. Hier können sich Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über aktuelle Entwicklungen informieren und ihre Anliegen einbringen. Weitere Informationen zum Stadtteilmanagement und zum Projekt „ISEK Zukunft Wald 2030“ sind auf der Internetseite der Stadt Solingen erhältlich.

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