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Baugenehmigung lässt weiter auf sich warten – Verzögert sich der neue Ladepark der Stadtwerke?

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Solingen – Eigentlich sollte der erste große Ladepark der Stadtwerke Solingen bereits in den Startlöchern stehen. Doch obwohl das Energieunternehmen nach eigenen Angaben sämtliche Unterlagen bei der Stadtverwaltung eingereicht hat, fehlt bislang die entscheidende Baugenehmigung. Der Baubeginn verzögert sich damit weiter.

Stadtwerke warten auf grünes Licht

Erst im Mai hatten die Stadtwerke Solingen ihr neues Projekt an der Beethovenstraße vorgestellt. Auf dem Gelände an der Ecke Beethovenstraße/Höher Straße soll ein moderner Ladepark entstehen – mit zunächst sechs Schnellladepunkten und vier AC-Ladepunkten. Eine spätere Erweiterung ist bereits eingeplant.

Nach Angaben der Stadtwerke sind sämtliche Planungen abgeschlossen. Mit dem Bau könne jedoch erst begonnen werden, wenn die noch ausstehende Baugenehmigung der Stadt Solingen erteilt wurde.

Stadt: Verfahren läuft weiter

Auf Nachfrage der Solinger Nachrichten betont die Stadt Solingen, dass der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur weiterhin ein wichtiges Ziel sei. Pressesprecher Tobias Kollig erklärt:

„Die Stadt Solingen arbeitet mit unterschiedlichen Partnern intensiv am Ausbau der Ladestationen im öffentlichen Raum. Dies erfolgt im Rahmen des Standortkonzepts der Stadt für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur. Ziel ist es, die Elektromobilität als umweltfreundliche Mobilitätsalternative zu fördern und die Ladeinfrastruktur im gesamten Stadtgebiet zu verbessern. Dazu soll auch der neue Ladepark der Stadtwerke Solingen an der Beethovenstraße künftig beitragen. Wir sind im engen Austausch mit den Stadtwerken, um etwaige Details für die Baugenehmigung zu klären. Das Verfahren befindet sich weiter in Bearbeitung.“

Einen konkreten Termin, wann mit der Erteilung der Baugenehmigung zu rechnen ist oder wann die Bauarbeiten beginnen könnten, nennt die Stadt derzeit jedoch nicht.

Ladepark soll Angebot deutlich erweitern

Mit dem neuen Standort wollen die Stadtwerke ihre Ladeinfrastruktur weiter ausbauen. Bereits heute betreibt das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 110 öffentliche Ladepunkte an über 50 Standorten im Stadtgebiet. Der Ladepark soll künftig insbesondere Schnelllademöglichkeiten an einem zentralen Standort bündeln und durch ein Grünkonzept möglichst flächensparend umgesetzt werden.

Wann die ersten Bagger tatsächlich an der Beethovenstraße anrollen können, hängt damit weiterhin von dem laufenden Genehmigungsverfahren ab. Bis zu dessen Abschluss müssen sich Autofahrer und die Stadtwerke noch gedulden.

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