Nachbarn schlagen Alarm
Solingen – Ein ungewöhnlicher Geruch hat am Donnerstagnachmittag für einen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf dem Ubierweg in Solingen gesorgt. In der betroffenen Wohnung fanden die Einsatzkräfte einen 57-jährigen Mann tot auf.
Nach Angaben der Feuerwehr hatten Nachbarn den auffälligen Geruch bemerkt und gegen 14.35 Uhr den Notruf gewählt. Die Einsatzkräfte öffneten daraufhin die Wohnung.
CO-Warnmelder schlugen zunächst Alarm
Nach dem Betreten der Wohnung zeigten die mitgeführten Kohlenmonoxid-Warnmelder der Feuerwehr zunächst erhöhte Werte an und lösten Alarm aus. Daraufhin wurde der Einsatz ausgeweitet und der Gefahrenbereich vorsorglich geräumt. Weitere Personen mussten das Gebäude verlassen, während die Feuerwehr umfangreiche Kontrollmessungen durchführte.
Diese anschließenden Messungen ergaben jedoch keine erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentrationen mehr in der Wohnung.
Ob es sich bei der ersten Anzeige der Messgeräte um eine Fehlmessung handelte oder ob die zunächst festgestellten Werte möglicherweise in Zusammenhang mit dem Leichnam standen, ist derzeit unklar. Dazu liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Mann lag offenbar bereits längere Zeit in der Wohnung
In der Wohnung entdeckten die Einsatzkräfte einen 57-jährigen Mann, bei dem es sich nach bisherigen Erkenntnissen um den Wohnungsinhaber handelt. Nach Angaben der Polizei wies der Verstorbene bereits erhebliche Verwesungserscheinungen auf. Demnach dürfte er bereits seit längerer Zeit tot in der Wohnung gelegen haben.
Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen
Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen und leitete das in solchen Fällen übliche standardisierte Todesermittlungsverfahren ein.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf ein vorsätzliches Tötungsdelikt. Die genaue Todesursache soll nun im Rahmen der weiteren Ermittlungen geklärt werden.











