Solingen – Mit einem festlichen Jubiläum hat die Fuhrgemeinschaft ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, sozialen Einrichtungen, von Kooperationspartnern, Förderern sowie ehemalige und aktuelle Mitarbeiter kamen zusammen, um auf ein halbes Jahrhundert sozialer Arbeit in Solingen zurückzublicken.
Den offiziellen Auftakt der Feier gestaltete Oberbürgermeister Daniel Flemm mit einer Eröffnungsrede. Er würdigte die Bedeutung des Vereins für das soziale Leben in der Klingenstadt und dankte allen haupt- und ehrenamtlichen Kräften für ihren langjährigen Einsatz.
Für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgten mehrere Kooperationspartner der Fuhrgemeinschaft. Der Chor der FALS, ein Tanzauftritt der Kita Rankestraße sowie der Singkreis der ZWAR-Gruppe Wald begeisterten die Gäste mit ihren Darbietungen und luden teilweise sogar zum Mitsingen ein. Die musikalischen und tänzerischen Beiträge verliehen der Jubiläumsveranstaltung eine persönliche und familiäre Atmosphäre.
Vom Jugendtreff zum sozialen Netzwerk
Geschäftsführerin Tanja Isphording blickte in ihrer Ansprache auf die Entwicklung des Vereins in den vergangenen fünf Jahrzehnten zurück. Die Fuhrgemeinschaft begann ihre Arbeit ursprünglich in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Im Laufe der Jahre kamen zahlreiche weitere Aufgabenfelder hinzu.
Heute engagiert sich der Verein unter anderem im Offenen Ganztag, im teilgebundenen Ganztag, in der Schulsozialarbeit, der Quartiersarbeit, der Flüchtlingssozialarbeit sowie in der Seniorenarbeit. Damit habe sich die Fuhrgemeinschaft kontinuierlich an die gesellschaftlichen Veränderungen und den wachsenden Unterstützungsbedarf angepasst.

Isphording machte zugleich deutlich, dass sich trotz aller Veränderungen eines nie geändert habe: Der Mensch stehe seit der Gründung des Vereins im Mittelpunkt. Zwar seien die Aufgaben vielfältiger und die Herausforderungen komplexer geworden, doch das Ziel sei stets geblieben, Menschen zu unterstützen, Gemeinschaft zu fördern und Perspektiven zu schaffen.
Dank an alle Wegbegleiter
Auch der Vereinsvorsitzender Harald „Harry“ Schulz zeigte sich erfreut über die große Resonanz auf die Jubiläumsfeier. Er dankte den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, den Kooperationspartnern, Förderern und allen Wegbegleitern, die den Verein in den vergangenen fünf Jahrzehnten unterstützt und mitgestaltet haben. Das Jubiläum sei Ausdruck einer erfolgreichen Gemeinschaftsleistung und zugleich Ansporn, den eingeschlagenen Weg auch künftig fortzusetzen.
Herausforderungen bleiben bestehen
Neben dem Rückblick richteten die Verantwortlichen den Blick auch auf die kommenden Jahre. Themen wie Einsamkeit, Bildungsungleichheit, Integration, Teilhabe und soziale Gerechtigkeit würden die soziale Arbeit auch künftig prägen und den Verein weiterhin fordern.
Mit dem Jubiläum blickt die Fuhrgemeinschaft deshalb nicht nur stolz auf 50 Jahre erfolgreicher Arbeit zurück, sondern versteht den runden Geburtstag zugleich als Ansporn für die Zukunft. Auch in den kommenden Jahren will der Verein Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen begleiten, gesellschaftliche Herausforderungen annehmen und das soziale Miteinander in Solingen aktiv mitgestalten.











