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RE 47 kehrt nach drei Jahren zurück – Stadt Solingen fordert nun zuverlässigen Bahnverkehr

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Nach rund drei Jahren Schienenersatzverkehr rollt der RE 47 ab dem 1. Juli wieder regulär über die Schienen. Damit erhält Solingen die direkte Regionalexpressverbindung nach Düsseldorf und Remscheid zurück. Gleichzeitig startet auf der Strecke erstmals in Nordrhein-Westfalen eine Regionalexpresslinie, die vollständig mit batterieelektrischen Zügen betrieben wird.

Für die Stadt Solingen ist die Wiederaufnahme des Zugverkehrs ein wichtiger Schritt für den öffentlichen Nahverkehr und die Mobilität in der Region. Insbesondere Pendler, Schüler und Besucher sollen künftig wieder von einer schnellen und direkten Verbindung profitieren.

Wichtige Verbindung für Pendler und Wirtschaft

Andreas Budde, Beigeordneter für Planung, Bauen, Umwelt und Verkehr, bewertet die Rückkehr des RE 47 positiv: „Die Rückkehr des RE 47 ist eine gute Nachricht für unsere Stadt. Viele Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Besucherinnen und Besucher profitieren künftig wieder von einer schnellen, komfortablen und umweltfreundlichen Schienenverbindung. Damit wird Solingen als Wohn-, Wirtschafts- und Bildungsstandort weiter gestärkt.“

Mit dem Ende des langjährigen Schienenersatzverkehrs verbessert sich nach Einschätzung der Stadt vor allem die Erreichbarkeit Solingens. Die direkte Anbindung an Düsseldorf erleichtert den täglichen Arbeitsweg vieler Berufspendler und stärkt gleichzeitig die Verbindungen zu wichtigen Arbeits-, Bildungs- und Kulturstandorten in der Region.

Auch für die heimische Wirtschaft sieht die Stadt Vorteile. Unternehmen könnten künftig besser von Beschäftigten, Kunden und Geschäftspartnern erreicht werden. Zudem dürfte die Bahnstrecke über die Müngstener Brücke den Tourismus im Bergischen Städtedreieck zusätzlich stärken.

Erste batterieelektrische Regionalexpresslinie in NRW

Mit dem Neustart des RE 47 beginnt zugleich ein neues Kapitel im Schienenverkehr des Landes. Erstmals wird eine Regionalexpresslinie in Nordrhein-Westfalen vollständig mit batterieelektrischen Fahrzeugen betrieben.

Die neuen Züge fahren lokal emissionsfrei und deutlich leiser als herkömmliche Dieseltriebwagen. Darüber hinaus verfügen sie über barrierefreie Einstiege, WLAN, Steckdosen sowie großzügige Mehrzweckbereiche für Fahrräder, Kinderwagen oder Gepäck.

Die Stadt sieht darin einen weiteren Baustein für eine nachhaltigere Mobilität und möchte den sogenannten Umweltverbund aus Bahn, Bus, Rad- und Fußverkehr weiter stärken.

Klare Erwartungen an Betreiber und Infrastruktur

Mit der Wiederaufnahme des Zugverkehrs verbindet die Stadt allerdings auch klare Erwartungen. Nach den erheblichen Einschränkungen der vergangenen Jahre müsse der Betrieb nun dauerhaft zuverlässig funktionieren.

Aus Sicht der Verwaltung kommt es entscheidend darauf an, dass Fahrgäste künftig von einem pünktlichen und qualitativ hochwertigen Bahnangebot profitieren. Nur wenn Betrieb und Infrastruktur stabil funktionieren, könne sich der RE 47 langfristig als attraktive Alternative zum Auto etablieren.

Gemeinsam mit dem Betreiber, den Infrastrukturunternehmen und den zuständigen Aufgabenträgern soll die Verbindung nach dem Willen der Stadt zu einem Erfolgsmodell für nachhaltige Mobilität im Bergischen Land werden.

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