BlaulichtSchwerer Arbeitsunfall in Solingen: Firmeninhaber unter Hochhubwagen eingeklemmt

Schwerer Arbeitsunfall in Solingen: Firmeninhaber unter Hochhubwagen eingeklemmt

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Feuerwehr befreit Verletzten nach aufwendiger Rettungsaktion

Solingen – Bei einem schweren Arbeitsunfall auf der Mittelitterstraße ist am Dienstagmittag ein Mann schwer verletzt worden. Der Firmeninhaber wurde beim Entladen eines Lastkraftwagens unter einem Hochhubwagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit großem technischem Aufwand befreit werden.

Nach ersten Erkenntnissen wurde ein Lkw über eine Laderampe mit einem Hochhubwagen entladen. Aus bislang ungeklärter Ursache versagten während des Entladevorgangs sowohl die Laderampe als auch die Ladebordwand des Lastwagens. Dadurch stürzten der Hochhubwagen und die Ladeeinrichtung ab. Der Firmeninhaber geriet dabei unter den Hochhubwagen und wurde mit beiden Beinen eingeklemmt.

Anspruchsvolle Rettung unter schwierigen Bedingungen

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die dramatische Lage. Trotz seiner schweren Verletzungen war der Mann die gesamte Zeit über ansprechbar. Während der Rettungsdienst sofort mit der medizinischen Versorgung begann, bereitete die Feuerwehr parallel die technische Rettung vor.

Diese gestaltete sich aufgrund der beengten Platzverhältnisse und des hohen Gewichts des Hochhubwagens besonders schwierig. Zunächst sicherten die Einsatzkräfte das Arbeitsgerät gegen weiteres Abrutschen. Anschließend wurde der Hochhubwagen mit hydraulischen Rettungsgeräten sowie Hebekissen Stück für Stück angehoben und unterbaut, um den Eingeklemmten möglichst schonend befreien zu können.

Während der gesamten Rettungsaktion blieb der Verletzte in engem Kontakt mit den Einsatzkräften und wurde fortlaufend notfallmedizinisch versorgt.

Befreiung nach rund 30 Minuten

Nach etwa einer halben Stunde gelang es der Feuerwehr schließlich, den Mann aus seiner Zwangslage zu befreien. Nach der weiteren Behandlung an der Einsatzstelle wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Arbeitsunfalls aufgenommen. Warum sowohl die Laderampe als auch die Ladebordwand versagten, ist derzeit noch unklar.

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