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Generationenwechsel an der Spitze der Diakonie Bethanien: Dr. Marc Deffland übernimmt Vorsitz der Geschäftsführung

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Solingen – Bei der Diakonie Bethanien steht ein bedeutender Führungswechsel bevor. Nach acht Jahren an der Spitze des Unternehmens gibt Matthias Ruf den Vorsitz der Geschäftsführung zum 1. August 2026 ab. Sein Nachfolger wird Dr. Marc Deffland, der bislang als Prokurist tätig ist. Gleichzeitig wird die Geschäftsführung personell erweitert: Natalie Schaffert rückt ebenfalls in die Unternehmensleitung auf und übernimmt die Verantwortung für den Bereich Pflege und Wohnen. Dr. Stephan Ricken bleibt weiterhin Geschäftsführer für Finanzen.

Acht Jahre tiefgreifender Veränderungen

Matthias Ruf übernahm die Leitung der Diakonie Bethanien im April 2018 und prägte das Unternehmen in einer Phase umfassender Veränderungen. Unter seiner Verantwortung wurde die Organisation aus der Vereinsstruktur in eine gemeinnützige GmbH überführt. Gleichzeitig entstand die Evangelische Stiftung Bethanien als neue Trägergesellschaft.

Auch organisatorisch wurde das Unternehmen neu aufgestellt. Geschäftsbereiche wurden neu strukturiert, eigenständige Führungsstrukturen geschaffen und das Krankenhaus Bethanien zu einem spezialisierten Lungenzentrum weiterentwickelt. Zudem wurde der Bereich Reise & Erholung neu ausgerichtet und wirtschaftlich stabilisiert.

Während seiner Amtszeit wuchs die Zahl der Beschäftigten von rund 1.700 auf etwa 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus entstanden zahlreiche neue Einrichtungen – unter anderem im Bergischen Land, im Märkischen Kreis, im Siegerland, im Lahn-Dill-Kreis, im Ruhrgebiet sowie auf Langeoog.

Auch die Herausforderungen der Corona-Pandemie meisterte das Unternehmen nach eigenen Angaben ohne strukturelle Brüche. Trotz der bis heute schwierigen Rahmenbedingungen in der Pflegebranche konnte sich die Diakonie Bethanien wirtschaftlich stabil entwickeln.

Übergabe an die nächste Führungsgeneration

Mit Dr. Marc Deffland übernimmt künftig ein langjähriger Wegbegleiter von Matthias Ruf den Vorsitz der Geschäftsführung. Beide arbeiteten bereits eng bei der Sanierung der Diakonie Wermelskirchen zusammen und begleiteten deren Integration in die Diakonie Bethanien.

Der Betriebswirt und Gesundheitsökonom kam im Juli 2020 zur Diakonie Bethanien. Zuvor war er unter anderem sechs Jahre bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG sowie sieben Jahre bei der Charité Berlin tätig. Innerhalb der Diakonie verantwortete er bislang unter anderem die Geschäftsführung der Diakonie Wermelskirchen, den Bereich Reise & Erholung sowie die MVZ Bethanien gGmbH.

Künftig soll er das Unternehmen strategisch durch die weiterhin anspruchsvollen Rahmenbedingungen im Gesundheits- und Pflegesektor führen.

Natalie Schaffert rückt in die Geschäftsführung auf

Neu in der Geschäftsführung ist außerdem Natalie Schaffert. Die Juristin gehört der Diakonie Bethanien seit 2017 an und war zunächst im Controlling tätig. Später übernahm sie Führungsverantwortung als Teamleiterin Controlling, Compliance-Beauftragte sowie Regionalleiterin für den Bereich Pflege und Wohnen im Bergischen Land und Ruhrgebiet.

Ab August übernimmt sie als Geschäftsführerin die Gesamtverantwortung für den Bereich Pflege und Wohnen.

Dr. Stephan Ricken, der seit 2021 Geschäftsführer Finanzen ist, bleibt weiterhin Mitglied der Unternehmensleitung.

Aufsichtsrat würdigt Aufbauarbeit

Der Aufsichtsrat der Diakonie Bethanien dankte Matthias Ruf für seine langjährige Arbeit und hob insbesondere seine Rolle bei der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens hervor. Unter seiner Führung sei die Organisation wirtschaftlich gestärkt und zukunftsfähig aufgestellt worden. Gleichzeitig begrüßt der Aufsichtsrat den Generationenwechsel und setzt auf Kontinuität durch das neue Führungsteam.

Mit dem Wechsel zum 1. August setzt die Diakonie Bethanien damit auf einen nahtlosen Übergang innerhalb der eigenen Führungsebene. Die künftige Geschäftsführung soll den eingeschlagenen Kurs fortführen und das Unternehmen angesichts der anhaltenden Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegesektor weiterentwickeln.

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