PolitikBfS zieht Halbjahresbilanz: Fokus auf Kultur, Jugend, Sicherheit und Verkehr

BfS zieht Halbjahresbilanz: Fokus auf Kultur, Jugend, Sicherheit und Verkehr

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Solingen – Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) zieht zur Jahresmitte eine positive Bilanz ihrer politischen Arbeit und formuliert zugleich eine Reihe von Forderungen für die kommenden Monate. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Verkehr, Kultur, Jugendbeteiligung, Sicherheit sowie die Modernisierung städtischer Angebote.

City-Ring Ohligs als Beispiel für Kompromiss

Als wichtigen Erfolg bewertet die BfS den gefundenen Kompromiss beim City-Ring Ohligs. Nach Ansicht der Wählergemeinschaft konnte dadurch die Anbindung der Ohligser Innenstadt an den öffentlichen Nahverkehr verbessert werden, ohne die ursprünglichen Planungen unverändert umzusetzen. Insbesondere sei es gelungen, den Wegfall zahlreicher Parkplätze zu begrenzen und die Verkehrsführung anzupassen.

Positiv hebt die BfS zudem hervor, dass die Verkehrssicherheit im Bereich der Grundschule Rennpatt gemeinsam mit Schulleitung und Schulpflegschaft verbessert werden soll. Auch die geplanten neuen Bushaltestellen in Ohligs wertet die Bürgergemeinschaft als sinnvolle Ergänzung des Nahverkehrsangebots.

Grillverbot am Engelsberger Hof

Auch beim Thema Sicherheit sieht die BfS Fortschritte. Das inzwischen beschlossene Grillverbot am Engelsberger Hof bezeichnet die Wählergemeinschaft als einen wichtigen Schritt. Die zuvor häufig kritisierten Zustände auf dem Spielplatz seien damit beendet worden. Gleichzeitig werde das Risiko von Waldbränden in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes reduziert.

Ideen für den Hauptbahnhof

Mit Blick auf die anstehende Modernisierung des Solinger Hauptbahnhofs fordert die BfS weitere Verbesserungen an der Bahnhofsunterführung. Neben mehr Sauberkeit, Sicherheit und einem dauerhaft funktionierenden Aufzug rückt dabei auch die Entwicklung der Ostseite des Bahnhofs in den Fokus. Dort sieht die Bürgergemeinschaft Potenzial für neue Gewerbeflächen, Gastronomie und Wohnraum.

Theater-Debatte ohne Denkverbote

In der Diskussion um die Zukunft von Theater und Konzerthaus spricht sich die BfS für eine ergebnisoffene Prüfung sämtlicher Möglichkeiten aus. Nach Auffassung der Wählergemeinschaft sollten sowohl eine Sanierung als auch Umbauten, ein Neubau oder alternative Konzepte ohne Vorfestlegungen untersucht werden. Grundlage für politische Entscheidungen müsse eine transparente Bewertung aller Optionen sein.

Mehr Unterstützung für den Jugendstadtrat

Ein weiteres Anliegen der Bürgergemeinschaft ist eine finanzielle Anerkennung für die Mitglieder des Jugendstadtrates. Wer sich regelmäßig auf Sitzungen vorbereite und Verantwortung übernehme, solle dafür eine angemessene Aufwandsentschädigung erhalten. Dass eine Entscheidung darüber erst im Rahmen der kommenden Haushaltsberatungen getroffen werden soll, kritisiert die BfS als unnötige Verzögerung.

Bargeldlos bezahlen und sichere Schulhöfe

Darüber hinaus fordert die Wählergemeinschaft die Einführung bargeldloser Bezahlmöglichkeiten in sämtlichen Kultur- und Tourismuseinrichtungen der Stadt. Museum, Theater oder Tourist-Information sollten nach Ansicht der BfS zeitgemäße Zahlungswege anbieten.

Auch die Nutzung geöffneter Schulhöfe außerhalb der Unterrichtszeiten müsse aus Sicht der Bürgergemeinschaft sicherer werden. Wo Kinder und Jugendliche die Anlagen am Nachmittag oder Abend nutzen können, fordert die BfS eine ausreichende Beleuchtung insbesondere während der dunklen Jahreszeit. Dies sei ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit und soziale Teilhabe.

Mit ihrer Halbjahresbilanz unterstreicht die Bürgergemeinschaft für Solingen ihren Anspruch, sich weiterhin für pragmatische Lösungen in den Bereichen Verkehr, Kultur, Jugendpolitik, Sicherheit und Stadtentwicklung einzusetzen.

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