BlaulichtSchwere Brandverletzungen im Eugen-Maurer-Heim – Bewohnerin nach Stichflamme ins Krankenhaus

Schwere Brandverletzungen im Eugen-Maurer-Heim – Bewohnerin nach Stichflamme ins Krankenhaus

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Solingen – Ein Großeinsatz der Feuerwehr hat am Dienstagvormittag das Eugen-Maurer-Heim an der Melanchthonstraße in Solingen-Gräfrath ausgelöst. Gegen 9.45 Uhr gingen bei der Leitstelle sowohl ein Alarm der automatischen Brandmeldeanlage als auch ein Notruf ein. Zunächst war von einem Brand in einem Bewohnerzimmer die Rede.

Aufgrund dieser Meldung wurden umgehend alle drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Löscheinheit 6 (Gräfrath) der Freiwilligen Feuerwehr, mehrere Rettungswagen sowie Führungskräfte der Feuerwehr zur Einsatzstelle entsandt.

Keine offene Brandentwicklung festgestellt

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, konnte zunächst kein Feuer festgestellt werden. Bei der Erkundung des betroffenen Bereiches fanden Feuerwehr und Rettungsdienst jedoch in einem Bewohnerzimmer eine schwer verletzte Frau.

Nach Mitteilung eines Pressesprechers war es beim Befüllen eines Feuerzeuges zu einer massiven Stichflamme gekommen. Die Bewohnerin erlitt dabei schwerste Brandverletzungen.

Schwerverletzte in Krankenhaus gebracht

Die Frau wurde noch vor Ort durch den Rettungsdienst und einen Notarzt medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Nach Angaben der Feuerwehr entstand an dem Gebäude trotz der heftigen Stichflamme kein nennenswerter Sachschaden.

Mitarbeiter handeln vorbildlich

Großes Lob sprach der Pressesprecher den Mitarbeitern des Eugen-Maurer-Heims aus. Durch ihr umsichtiges und schnelles Handeln konnten weitere Gefahren verhindert werden. Auch die kurzfristige Evakuierung des betroffenen Bereiches verlief nach Angaben der Einsatzkräfte vorbildlich, sodass keine weiteren Personen verletzt wurden.

Die Feuerwehr konnte den Einsatz nach Abschluss der Erkundungs- und Sicherungsmaßnahmen wieder beenden. Die genauen Umstände des Unglücks werden nun weiter untersucht.

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