Solingen – Ein gemeldeter Waldbrand im Lochbachtal hat am späten Mittwochabend einen Großeinsatz der Solinger Feuerwehr ausgelöst. Mehrere Notrufe und die aktuell erhöhte Waldbrandgefahr sorgten dafür, dass zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert wurden.
Gegen 22.00 Uhr meldete ein Anwohner ein Feuer im Bereich des Peter-Henlein-Wegs. Kurz darauf gingen weitere Notrufe bei der Leitstelle ein. Anwohner berichteten von Brandrauch, der unter anderem vom Becher Weg und der Tiefendicker Straße aus wahrgenommen wurde.
Alarmstufe wegen Waldbrandgefahr erhöht
Da in den vergangenen Tagen nur wenig Regen gefallen war und für die Region die Waldbrandstufe 3 von 5 galt, wurde die Alarmstufe durch das Einsatzleitsystem automatisch erhöht. Die Feuerwehr entsandte daraufhin ein Großaufgebot.
Insgesamt rückten 17 Löschfahrzeuge, drei Kommandowagen sowie ein Feuerwehrmotorrad aus. Rund 60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr machten sich auf den Weg ins Lochbachtal. Lediglich zwei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr waren nicht im Einsatz.
Zeuge führt Feuerwehr zur Brandstelle
Die Einsatzkräfte verteilten sich zunächst auf die nördliche und südliche Seite des Lochbachtals, um das Feuer möglichst schnell lokalisieren zu können. Ein Zeuge führte die zuerst eingetroffenen Feuerwehrleute schließlich zu der Brandstelle.
Dort brannten nach Angaben der Feuerwehr etwa 20 bis 30 Quadratmeter Unterholz. Mithilfe eines Tanklöschfahrzeugs konnte der Brand zügig gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Verkehrsbehinderungen während des Einsatzes
Durch den umfangreichen Feuerwehreinsatz kam es im Bereich der Dahlerfeldstraße sowie der Weyerstraße zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.
Zur Brandursache machte die Feuerwehr zunächst keine Angaben. Personen wurden bei dem Einsatz nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.










