PolitikMIT Solingen begrüßt neue Aufgabe von Gitta Connemann

MIT Solingen begrüßt neue Aufgabe von Gitta Connemann

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Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Solingen begrüßt die Ernennung ihrer Bundesvorsitzenden Gitta Connemann zur Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. Gleichzeitig bleibt Connemann Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung. Nach Auffassung der Solinger MIT erhält der Mittelstand damit künftig eine starke Stimme genau in dem Ministerium, in dem zentrale Entscheidungen zu Bürokratieabbau, Digitalisierung und Staatsmodernisierung getroffen werden.

„Ein starkes Signal für den Mittelstand“

Die Vorsitzende der MIT Solingen, Gerlinde Steingrüber, bewertet den Wechsel positiv, auch wenn er mit gemischten Gefühlen verbunden sei.

„Wir sehen diese Personalentscheidung mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Gitta Connemann hat im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gemeinsam mit Bundesministerin Katherina Reiche hervorragende Arbeit für den Wirtschaftsstandort Deutschland geleistet. Gleichzeitig ist der Wechsel ein großer Gewinn für den Mittelstand. Gitta Connemann ist seit vielen Jahren die Anwältin unseres Mittelstands. Dass sie dieses Amt künftig dort ausübt, wo über Bürokratierückbau, Digitalisierung und Staatsmodernisierung entschieden wird, ist ein starkes Signal“, erklärt Steingrüber.

Forderung nach weniger Bürokratie

Nach Ansicht der MIT belasten bürokratische Vorgaben mittelständische Unternehmen täglich mit zusätzlichem Zeit- und Kostenaufwand und hemmen Innovationen. Deshalb begrüßt der Verband die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung zum Bürokratieabbau, mit denen nach eigenen Angaben zahlreiche Forderungen der MIT aufgegriffen worden seien.

Nun komme es darauf an, die angekündigten Maßnahmen schnell und konsequent umzusetzen.

Hoffnung auf schnellere Verfahren

Steingrüber sieht den Wechsel Connemanns in das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung als folgerichtigen Schritt.

„Dass Gitta Connemann das Amt der Mittelstandsbeauftragten künftig aus dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung heraus wahrnimmt, ist folgerichtig. Dort werden die entscheidenden Weichen für weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und eine moderne Verwaltung gestellt. Kurz gesagt: Dort gehört die Stimme des Mittelstands hin. Ich bin überzeugt, dass Gitta Connemann die angekündigten Reformen mit aller Kraft vorantreiben wird. Davon profitieren unsere Unternehmen ebenso wie ihre Beschäftigten.“

Die MIT Solingen verbindet mit der neuen Aufgabe die Hoffnung, dass der Mittelstand seine Interessen künftig noch direkter in die Arbeit der Bundesregierung einbringen kann. Weniger Bürokratie, eine stärker digitalisierte Verwaltung und schnellere Genehmigungsverfahren seien aus Sicht des Verbandes wichtige Voraussetzungen für mehr Investitionen, Innovationen und wirtschaftliches Wachstum.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) ist nach eigenen Angaben mit rund 25.000 Mitgliedern der größte parteipolitische Wirtschaftsverband Deutschlands und setzt sich für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft sowie wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen ein.

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