BlaulichtZwei schwere Unfälle in Solingen: Autos geraten in den Gegenverkehr

Zwei schwere Unfälle in Solingen: Autos geraten in den Gegenverkehr

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Solingen – Innerhalb weniger Tage ist es in der Klingenstadt zu zwei Verkehrsunfällen gekommen, bei denen Fahrzeuge aus bislang ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr gerieten. Drei Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer. Beide Straßen mussten während der Unfallaufnahmen zeitweise komplett gesperrt werden.

Frontalzusammenstoß auf der Mangenberger Straße

Der schwerere der beiden Unfälle ereignete sich am Montagmittag (10. August) auf der Mangenberger Straße.

Nach Angaben der Polizei war eine 63-jährige Solingerin gegen 12.35 Uhr mit ihrem Seat Arona in Richtung Innenstadt unterwegs. Kurz vor der Einmündung zur Kotter Straße geriet ihr Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr.

Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem Smart eines 26-Jährigen.

Beide Fahrer erlitten bei der Kollision schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte die 63-Jährige und den 26-Jährigen zur stationären Behandlung ins Klinikum.

Die beiden Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 30.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme war der betroffene Bereich der Mangenberger Straße zeitweise vollständig gesperrt. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Bereits am Samstag Unfall auf der Haaner Straße

Schon zwei Tage zuvor war es auf der Haaner Straße zu einem ähnlichen Unfall gekommen.

Am Samstag (8. August) fuhr ein 30-Jähriger gegen 14.30 Uhr mit einem MINI Cooper auf der Haaner Straße in Richtung Ittertal. Kurz hinter der Einmündung Untenitter geriet auch dieses Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr.

Dort kollidierte der MINI mit dem Seat Ibiza eines 21-jährigen Solingers.

Der 30-jährige MINI-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Beide Autos waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Auch die Haaner Straße musste für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden.

Insgesamt entstand bei den beiden Unfällen damit ein Sachschaden von rund 45.000 Euro. Warum die jeweiligen Fahrzeuge in den Gegenverkehr gerieten, ist bislang nicht geklärt.

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