Ohne festen Kapitelplan, dafür mit viel Gefühl für seine Figuren und deren Geschichten: SN-Gastautor Wolfgang Paul hat mit „In des Lichtes Schein“ sein mittlerweile sechstes Buch geschrieben. Der Fantasy-Thriller führt seine Leser in die dunklen Schatten von Los Angeles – und erzählt von zwei Kindern, deren Geschichte an einem Ort beginnt, an dem eigentlich kein Platz für Hoffnung ist.
Wenn Wolfgang Paul schreibt, liegt kein durchstrukturierter Kapitelplan auf seinem Tisch. Es gibt keine vorgezeichneten Pfade und keine Sicherheit darüber, wohin sich eine Geschichte entwickeln wird. Denn für den SN-Gastautor beginnt eine Geschichte nicht auf dem Papier.
Eine Idee setzt sich fest, die Figuren entwickeln in seinem Kopf ein Eigenleben. Sie bekommen Ängste, Sehnsüchte und dunkle Geheimnisse. Irgendwann kommt für Paul der Punkt, an dem er keine andere Wahl mehr hat: Er muss ihre Geschichte aufschreiben und ihnen damit Raum geben.
Genau so ist auch sein sechstes Buch „In des Lichtes Schein“ entstanden.
Beim Schreiben lässt Paul das Schicksal seiner Charaktere bewusst fließen. Er beobachtet, wohin ihr Weg sie führt, wie sie unter dem Druck der Handlung zerbrechen oder über sich hinauswachsen. Manchmal steht er nach eigenen Worten selbst mit Tränen in den Augen oder rasendem Herzen vor seinen Zeilen, weil die Geschichte plötzlich eine Richtung einschlägt, die auch er nicht vorausgesehen hat.
Ein zu enges Korsett aus starren Regeln würde für ihn dieser besonderen Art des Schreibens die Luft zum Atmen nehmen. Paul braucht diese Freiheit – auch wenn sie bedeutet, dass die Geschichte auf Pfade führt, die tiefer in die Dunkelheit reichen, als zunächst gedacht.
Zwei Kinder in den Schatten von Los Angeles
Und genau dorthin führt „In des Lichtes Schein“: in die dunkelsten Schatten von Los Angeles.
In den verfallenen und staubigen Ruinen eines vergessenen Trailerparks werden zwei Kinder geboren. Zwei Seelen an einem Ort, der keinen Raum für Hoffnung lässt und an dem eigentlich niemand eine Zukunft erwarten dürfte.
Eine junge Frau wird zu ihrer unfreiwilligen Retterin – getrieben von Mitgefühl, Verzweiflung und dem blanken Überlebenswillen. Doch der Schmerz lässt nicht nach. Schon bald muss sie erkennen, dass diese Kinder anders sind.
Hinter ihren glasklaren blauen Augen verbirgt sich etwas Abgründiges, etwas, das sich jeder menschlichen Vorstellung entzieht und einem den Atem raubt.
Dabei geht es nicht nur um den Kampf ums reine Überleben. Die Geschichte führt durch die Abgründe von Schuld und Erlösung, von tragischem Zufall und einer quälenden Frage: Kann man das Licht überhaupt noch von der Finsternis unterscheiden, wenn beides so unerbittlich miteinander verschmilzt?
Mehr möchte Wolfgang Paul an dieser Stelle bewusst nicht verraten. Manche Geheimnisse, sagt er, müssten im Dunkeln bleiben, bis man selbst die Seiten umblättert.
Schreiben ist längst mehr als ein Hobby
Für Wolfgang Paul ist das Schreiben inzwischen kein einfaches Hobby mehr. Es ist, wie er selbst sagt, sein „Herzblut“ und sein „Anker“.
Nach einer tiefgreifenden persönlichen Neuorientierung im Beruf vor rund zehn Jahren fand er den Mut, seine innersten Ideen endlich zu Papier zu bringen. Vier Jahre später hielt er sein erstes Buch in den Händen – für ihn ein unbeschreibliches Gefühl.
„In des Lichtes Schein“ ist inzwischen sein sechstes Buch. Doch für Paul ist es nicht einfach nur ein weiteres Werk. Mit jedem Buch, sagt er, gebe er auch ein Stück seiner eigenen Seele preis.
Und während das neue Buch nun seinen Weg zu den Lesern finden soll, klopft bereits die nächste Geschichte an die Tür. Das nächste Manuskript wartet schon – diesmal soll es ein nervenaufreibender Polit-Thriller werden.
„Sauerkrauttango“ bereits in der Pipeline
Doch damit nicht genug. Bei Pauls Verlag InfinityGaze befindet sich zudem ein weiteres Humorbuch in der Pipeline. Es trägt den Titel „Sauerkrauttango“.
Bereits mit „Und ewig küsst mich Dornröschen wach“ veröffentlichte Paul humorvolle, aus dem Leben gegriffene Kurzgeschichten nach Art von Loriot. Hinzu kommt das nach wie vor aktuelle Humorbuch über die Elektromobilität „German Reichweitenangst“, das Paul selbst als sein Lieblingsbuch bezeichnet.
Auch „Sauerkrauttango“ trägt wieder einen Teil von ihm selbst in sich – verbunden mit der Bereitschaft, sich von seinen besten Freunden ordentlich „durch den Kakao ziehen zu lassen“.
„Ohne euch bleibt jede Geschichte stumm“
Bei allem Herzblut, das Wolfgang Paul in seine Bücher steckt, kommt es für ihn am Ende vor allem auf diejenigen an, für die die Geschichten geschrieben werden: die Leser.
„Aber am Ende bringt all das Herzblut, jedes geschriebene Wort und jede durchwachte Nacht nichts ohne euch“, sagt Paul.
Ein Buch entstehe zwar am Schreibtisch des Autors, erwache aber erst in den Köpfen und Herzen seiner Leser zum Leben. Sie seien das entscheidende Puzzleteil, das I-Tüpfelchen, das aus Buchstaben eine echte Reise und aus einer Geschichte ein erfolgreiches Herzensprojekt mache.
Ohne die Neugier der Leser, ihre Gedanken und ihre Mundpropaganda bleibe jede Geschichte stumm.
Mit „In des Lichtes Schein“ lädt SN-Gastautor Wolfgang Paul seine Leser nun dazu ein, gemeinsam mit ihm auf diese Reise zu gehen, in die Schatten von Los Angeles einzutauchen – und die Geschichte weiterzutragen.
Über Wolfgang Paul
Wolfgang Paul ist Gastautor der Solinger Nachrichten und hat mehrere Bücher in unterschiedlichen Genres veröffentlicht.
Als Verlagsautor bei InfinityGaze veröffentlichte er unter anderem das Humorbuch „German Reichweitenangst“ sowie den Fantasy-Thriller „In des Lichtes Schein“.
Zu seinen weiteren Publikationen gehören „Der GottMenschMacher“, ein KI-Thriller, erschienen bei BoD, das bei Tredition erschienene Sachbuch „Der aufrecht gebückte Mensch“ sowie das ebenfalls bei Tredition veröffentlichte Humorbuch „Und ewig küsst mich Dornröschen wach“.
Weitere Informationen über Wolfgang Paul, seine Bücher und seine Arbeit gibt es auf seiner Autorenhomepage unter https://autor-wolfgang-paul.jimdofree.com.










