Mehr als 120 Einsatzkräfte aus dem Bergischen Städtedreieck sind seit den frühen Samstagmorgen unterwegs – Einsatz dürfte mehr als zwölf Stunden dauern
Solingen/Düren. Bei einem großflächigen Waldbrand im Kreis Düren sind seit den frühen Morgenstunden des Samstags auch Einsatzkräfte aus Solingen im Einsatz. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Remscheid und Wuppertal unterstützt die Feuerwehr Solingen die Kräfte vor Ort bei der Bekämpfung des Feuers.
Aufgrund der Größe des Waldbrandes und der besonderen Einsatzlage wurde durch die Bezirksregierung die sogenannte Landeskomponente NRW „Bereitschaft 5“ angefordert. Diese wird gemeinsam von den Feuerwehren des Bergischen Städtedreiecks gestellt.
Mehr als 120 Einsatzkräfte und 33 Fahrzeuge
Der Einsatzverband aus Solingen, Remscheid und Wuppertal umfasst insgesamt 33 Einsatzfahrzeuge und mehr als 120 Einsatzkräfte. Die Einheiten sind insbesondere für die Brandbekämpfung in schwierigem und unwegsamem Gelände ausgerüstet.
Eine besondere Herausforderung bei ausgedehnten Waldbränden ist zudem die Wasserversorgung. Die Bereitschaft verfügt deshalb über entsprechende Fahrzeuge und Ausrüstung, um auch über einen längeren Zeitraum ausreichend Löschwasser an die Einsatzstellen bringen zu können.
Die Solinger Kräfte machten sich bereits in den frühen Morgenstunden auf den Weg in Richtung Kreis Düren. Dort verstärken sie die zahlreichen Einsatzkräfte, die bereits mit der Bekämpfung des Waldbrandes beschäftigt sind.
Einsatz dürfte mehr als zwölf Stunden dauern
Ein schnelles Ende des Einsatzes ist derzeit nicht zu erwarten. Nach Einschätzung der Feuerwehr Solingen müssen sich die Kräfte aus dem Bergischen Städtedreieck auf eine Einsatzdauer von mehr als zwölf Stunden einstellen.
Gerade bei Waldbränden stellen Hitze, Rauch, schwer zugängliches Gelände und die körperlich anstrengenden Löscharbeiten eine erhebliche Belastung für die Feuerwehrleute dar. Deshalb ist ein entsprechender Ablöse- und Schichtbetrieb vorgesehen.
Die Feuerwehr Solingen dankte den beteiligten Kräften aus Solingen, Remscheid und Wuppertal für ihre Einsatzbereitschaft sowie den bereits im Kreis Düren eingesetzten Einheiten für die Zusammenarbeit bei der Bewältigung der umfangreichen Einsatzlage.
Wie lange die Unterstützung aus dem Bergischen Städtedreieck tatsächlich erforderlich sein wird, hängt vom weiteren Verlauf der Löscharbeiten ab.










