PolitikMarina Dobbert (SPD) warnt vor Kürzungen bei Wirtschaftsförderung

Marina Dobbert (SPD) warnt vor Kürzungen bei Wirtschaftsförderung

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SPD-Landtagskandidatin fordert den Erhalt der GRW-Mittel für Solingen

Solingen – Die Solinger SPD-Landtagskandidatin Marina Dobbert fordert, die Fördermittel aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) für Nordrhein-Westfalen zu erhalten. Bei einem Besuch der Wirtschaftsförderung Solingen informierte sie sich über die Bedeutung des Programms für den Wirtschaftsstandort.

Die frühere Landtagsabgeordnete sprach mit den beiden Geschäftsführern der Wirtschaftsförderung, Phil Derichs und Achim Willke. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die wirtschaftliche Entwicklung Solingens und die Fördermöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen.

Zuschüsse für strukturschwache Regionen

Das frühere Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm Nordrhein-Westfalen wird inzwischen unter der Bezeichnung GRW NRW geführt. Das aus Bundes- und Landesmitteln finanzierte Programm unterstützt Investitionen von Unternehmen in strukturschwachen Regionen mit direkten Zuschüssen.

Das Foto (SPD Solingen) zeigt Marina Dobbert

Auch Solingen hat nach Angaben der SPD bereits von dieser Förderung profitiert. GRW-Mittel fließen unter anderem in den Change.Campus auf dem ehemaligen Rasspe-Gelände. Für die örtliche Wirtschaftsförderung seien die Zuschüsse daher ein wichtiges Instrument.

Nach Darstellung der SPD könnten Änderungen bei der bundesweiten Verteilung der Fördermittel dazu führen, dass Nordrhein-Westfalen künftig weniger Geld erhält. Dobbert warnt vor möglichen Nachteilen für Solingen und fordert, die bisherigen Fördermöglichkeiten zu erhalten.

Mehr Unterstützung für Start-ups gefordert

Bei dem Gespräch ging es außerdem um die Förderung junger Unternehmen. Nach Ansicht der Beteiligten sollte Solingen stärker von Programmen für Start-ups profitieren. Entsprechende Angebote kämen bislang vor allem den großen Städten entlang von Rhein und Ruhr zugute.

„Wenn es um die Zukunft von Solingen als Wirtschaftsstandort geht, sind neue Ideen besonders gefragt und verdienen Unterstützung. Solingen darf nicht benachteiligt werden“, erklärte Dobbert.

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