Kostenlose Veranstaltung in Solingen bietet Informationen und Raum für Fragen und Austausch
Solingen – Wenn Eltern psychisch erkranken, wirkt sich dies häufig auf die gesamte Familie aus. Besonders Kinder können vielfältigen Belastungen ausgesetzt sein. Mit diesem wichtigen Thema beschäftigt sich am Dienstag, 8. September, eine kostenlose Veranstaltung in der Solinger Stadtbibliothek an der Mummstraße..
Unter dem Titel „Kinder psychisch kranker Eltern“ erhalten die Teilnehmer von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr Informationen über die Situation betroffener Kinder und Familien. Zudem gibt es ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich miteinander auszutauschen.
Kinder frühzeitig unterstützen
Psychische Erkrankungen können unter anderem dazu führen, dass Eltern bei der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder eingeschränkt sind. Hinzu kommen möglicherweise weitere Belastungen wie Konflikte zwischen den Eltern oder eine fehlende Unterstützung durch das soziale Umfeld.
Werden die Erkrankung und die daraus entstehenden Probleme frühzeitig erkannt, können passende Hilfsangebote die Chancen der Kinder auf ein gesundes Aufwachsen erhöhen. Ein verlässliches und unterstützendes Umfeld kann wesentlich dazu beitragen, dass sie sich trotz der schwierigen familiären Situation sicher und geborgen entwickeln.
Durch die Veranstaltung führt Jennifer Kötter. Sie ist Heilpädagogin B.A. und Traumapädagogin bei der KIPS-Fachberatung der Arbeiterwohlfahrt Solingen. Die Beratungsstelle unterstützt Kinder psychisch erkrankter Eltern und ihre Familien.
Kötter zeigt Wege auf, wie Früherkennung, bedarfsgerechte Hilfen und ein unterstützendes Umfeld betroffenen Kindern helfen können. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum, individuelle Anliegen anzusprechen und Erfahrungen sowie Wissen miteinander zu teilen.
Keine Anmeldung erforderlich
Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Wissenshäppchen – Stadtbibliothek für ALLE“. Sie ist eine Kooperation der Behindertenkoordination, der Betreuungsbehörde, der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), der Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe), der Pflege- und Wohnberatung sowie der Stadtbibliothek Solingen.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer Unterstützung benötigt, beispielsweise einen Gebärdensprachdolmetscher, kann sich an Aneliya Parvanova-Kolova wenden. Sie ist per E-Mail an behindertenkoordination@solingen.de oder telefonisch unter 0212 / 290-5281 erreichbar.










