Solingen – Unter dem Motto „Solingen gegen Antisemitismus“ laden die Stadt Solingen, die Jüdische Kultusgemeinde Bergisch Land und der Freundeskreis Solingen/Ness Ziona am Dienstag, 8. September, zum mittlerweile neunten Solinger Kippa-Tag ein. Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr auf dem Walter-Scheel-Platz vor dem Rathaus.
Seit 2018 findet der Kippa-Tag jährlich in Solingen statt. Die Veranstaltung soll ein sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus setzen und die Solidarität mit den jüdischen Mitbürgern zum Ausdruck bringen. Zugleich soll sie daran erinnern, dass jüdisches Leben selbstverständlich zur Solinger Stadtgesellschaft gehört.
Vertreter aus Stadt, Gemeinde und Kirche sprechen
Zu den Rednern gehören in diesem Jahr Oberbürgermeister Daniel Flemm sowie Leonid Goldberg, Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Bergisch Land. Außerdem sprechen Dr. Ilka Werner, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Solingen, und Gabriela Lauenstein, Vorsitzende des Freundeskreises Solingen/Ness Ziona.
Männliche Teilnehmer werden gebeten, während der Veranstaltung als Zeichen der Solidarität mit den jüdischen Mitbürgern eine Kippa zu tragen. Wer keine eigene besitzt, kann die traditionelle religiöse Kopfbedeckung vor Ort ausleihen.
Der Kippa-Tag ist öffentlich. Alle interessierten Solinger sind eingeladen, gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus und für ein respektvolles und friedliches Miteinander zu setzen.










