PolitikBürgergemeinschaft für Solingen (BfS) sieht Klärungsbedarf bei Veloroute und Handlungsdruck bei Feuerwache

Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) sieht Klärungsbedarf bei Veloroute und Handlungsdruck bei Feuerwache

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Solingen – Die geplante Veloroute 2 und die Zukunft der Feuerwache an der Katternberger Straße standen im Mittelpunkt zweier Termine der Ratsfraktion der Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS). Nach Angaben der Wählergemeinschaft geht es bei beiden Themen um wichtige Weichenstellungen für die Entwicklung und Sicherheit der Klingenstadt.

Deutliche Kritik am Wegfall von zahlreichen Parkplätzen

In der Gläsernen Werkstatt informierte sich die BfS über die Planungen für die sogenannte Veloroute 2 und deren Auswirkungen auf die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer. Besonders der geplante Wegfall einer hohen Anzahl an Parkplätzen wurde dabei thematisiert.

Die Bürgergemeinschaft betontauch, dass eine sichere und zeitgemäße Radverkehrsinfrastruktur grundsätzlich wichtig sei. Gleichzeitig müssten jedoch besonders die Interessen der Anwohner, des örtlichen Einzelhandels, der Beschäftigten sowie der Menschen berücksichtigt werden, die auf eine gute Erreichbarkeit mit dem Auto angewiesen seien.

Aus Sicht der BfS besteht deshalb weiterhin erheblicher Klärungsbedarf. Vor einer möglichen Umsetzung müsse genau geprüft werden, welche Auswirkungen die Planungen haben. Ziel müssten tragfähige und ausgewogene Lösungen sein, die den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmer möglichst gerecht werden.

Feuerwache entspricht nicht mehr den Anforderungen

Beim zweiten Termin besichtigte die BfS-Fraktion die Feuerwache an der Katternberger Straße. Dabei sei deutlich geworden, dass die räumlichen Verhältnisse den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprächen. Moderne Löschfahrzeuge könnten teilweise nicht mehr in der Fahrzeughalle abgestellt werden. Auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter der Feuerwehr bezeichnet die Bürgergemeinschaft angesichts ihrer verantwortungsvollen Aufgaben als äußerst herausfordernd.

Nach Auffassung der BfS muss deshalb dringend und schnellstmöglich eine zukunftsfähige Lösung gefunden werden. Während des Besuchs wurde auch über geplante Neubauten und mögliche Standorte gesprochen.

Die bevorstehenden Entscheidungen würden die Solinger Feuerwehr und damit die Sicherheit der Bevölkerung über viele Jahrzehnte prägen, erklärte die Bürgergemeinschaft. Sie müssten daher sorgfältig, verantwortungsvoll und mit Blick auf den langfristigen Bedarf getroffen werden.

Für die Führung durch die Feuerwache, die Präsentation sowie den offenen Austausch bedankte sich die BfS bei Ordnungsdezernent Jan Welzel, Feuerwehrchef Sebastian Wagner und dessen Stellvertreter Simon Preuß.

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