Solingen – Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Solingen setzt sich für eine Modernisierung des Jahnstadions in Wald ein. Die bisherige Aschelaufbahn soll nach den Vorstellungen der Fraktion durch eine moderne Kunststoffbahn ersetzt werden. Zudem soll eine neue Hochsprunganlage entstehen.
Einen entsprechenden Prüfauftrag hat die CDU für den Sport- und Schulausschuss gestellt. Die Verwaltung soll untersuchen, ob beide Vorhaben im Zuge der laufenden Rasensanierung umgesetzt werden können. Zugleich sollen die voraussichtlichen Kosten ermittelt werden.
Vorschlag kommt von der Friedrich-Albert-Lange-Schule
Ausgangspunkt der Initiative ist nach Angaben der CDU ein Vorschlag der Friedrich-Albert-Lange-Schule. Sie ist die größte Schule Solingens und als NRW-Sportschule mit dem Schwerpunkt Leichtathletik zertifiziert.
„Da Schulen in Ausschüssen aber nicht antragsberechtigt sind, wir das Anliegen der Schule aber vollumfänglich unterstützen, stellen wir als CDU-Fraktion nun diesen Prüfauftrag“, erklärt der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Martin Röhrig.
Die Fraktion hofft auf die Zustimmung der übrigen Ausschussmitglieder und anschließend auf ein positives Ergebnis der Prüfung durch die Stadtverwaltung.
CDU sieht Vorteile für Schulen und Vereine
Aus Sicht der CDU würde eine Kunststoffbahn die Bedingungen für den Schul-, Vereins- und Breitensport deutlich verbessern. Aschelaufbahnen seien stark von der Witterung abhängig und nach kräftigem Regen oder während der Wintermonate oftmals für längere Zeit nicht nutzbar. Zudem verweist die Fraktion auf ein erhöhtes Verletzungsrisiko.
Eine moderne Kunststoffbahn könnte dagegen ganzjährig bessere Trainings- und Wettkampfbedingungen bieten. Davon sollen neben der Friedrich-Albert-Lange-Schule auch Sportvereine, Nachwuchsathleten und Bürger profitieren. Auch für die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens seien zeitgemäße Anlagen wichtig.
„Solingen braucht eine Sportstätteninfrastruktur, die den heutigen Standards entspricht“, betont Röhrig. Die Vereine leisteten insbesondere in der Nachwuchsförderung hervorragende Arbeit. Mit der neuen Laufbahn und der geplanten Hochsprunganlage könnten dafür bessere Voraussetzungen geschaffen werden – sofern die Verwaltung die Machbarkeit bestätigt und eine Finanzierung gefunden wird.







