Solingen/Remscheid – Die Müngstener Brücke steht am Sonntag, 13. September, im Mittelpunkt des bundesweiten Tags des offenen Denkmals. Im Haus Müngsten erfahren Besucher mehr über die Geschichte des imposanten Bauwerks und die Bewerbung um den UNESCO-Welterbetitel.
Mit einer Höhe von 107 Metern ist die Müngstener Brücke die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Seit fast 130 Jahren verbindet das denkmalgeschützte Stahlbauwerk die Städte Solingen und Remscheid. Inzwischen gilt es als Denkmal von nationaler Bedeutung und strebt gemeinsam mit weiteren europäischen Großbogenbrücken die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste an.
Damit passt das Wahrzeichen des Bergischen Landes zum diesjährigen Motto des Tags des offenen Denkmals: „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Im Mittelpunkt stehen historische Bauwerke und Orte, die Verkehr, Versorgung und gesellschaftlichen Austausch ermöglichen.
Vier Präsentationen im Haus Müngsten
Am Aktionstag können Besucher die monumentale Stahlkonstruktion aus nächster Nähe betrachten und mehr über ihre Baugeschichte erfahren. Im Haus Müngsten wird dazu eine kleine Ausstellung gezeigt.
Darüber hinaus informiert Carsten Zimmermann über das internationale Bewerbungsverfahren für den UNESCO-Welterbetitel. Als Welterbekoordinator und internationaler Projektleiter steuert er den anspruchsvollen Prozess aus dem Solinger Rathaus.
Die Präsentation wird am Sonntag viermal angeboten:
- 12.00 Uhr
- 13.00 Uhr
- 14.00 Uhr
- 15.00 Uhr
Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an welterbe-muengstener-bruecke@solingen.de wird gebeten. Weitere Informationen gibt es unter https://www.welterbe-muengstener-bruecke.de.
Weitere Solinger Denkmäler öffnen ihre Türen
Der Tag des offenen Denkmals findet jährlich am zweiten Sonntag im September statt und wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Mit bundesweit mehr als 6.500 teilnehmenden Denkmälern gilt er als Deutschlands größtes Kulturevent. Ziel ist es, historische Bauwerke erlebbar zu machen und auf die Bedeutung ihres Erhalts aufmerksam zu machen.
In Solingen können am 13. September neben der Müngstener Brücke weitere historische Orte besichtigt werden. Dazu gehören der Bunker an der Max-Leven-Straße, das historische Lieferkontor der Firma Friedr. Herder Abr. Sohn, die evangelische Lutherkirche sowie das Bergische Fachwerkhaus an der Eipaßstraße 86.







