Politik & MeinungZukunft von Theater und Feuerwache: BfS warnt vor frühzeitiger Festlegung

Zukunft von Theater und Feuerwache: BfS warnt vor frühzeitiger Festlegung

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Solingen – Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) fordert eine ergebnisoffene Diskussion über die Zukunft des Theater- und Konzerthauses sowie eine mögliche zentrale Feuerwache am Schlagbaum. Dass sich SPD, Grüne und SG zukunft. bereits für den Erhalt des Kulturgebäudes ausgesprochen haben, stößt bei der Wählergemeinschaft auf Unverständnis.

Nach Ansicht der BfS dürfe eine Entscheidung dieser Tragweite nicht getroffen werden, bevor die notwendigen Prüfungen abgeschlossen und sämtliche Fakten bekannt seien. Wer für Transparenz und Offenheit eintrete, könne das Ergebnis der weiteren Beratungen nicht bereits vorwegnehmen.

BfS fordert vollständige Zahlen und Fakten

Die Diskussion betreffe zentrale kulturelle, bauliche und finanzielle Fragen für Solingen. Eine verantwortungsvolle Entscheidung sei deshalb erst möglich, wenn belastbare Kostenberechnungen und eine realistische Bewertung der verschiedenen Möglichkeiten vorlägen.

Berücksichtigt werden müssten nach Auffassung der BfS insbesondere die Anforderungen der Feuerwehr, die baulichen Möglichkeiten am Schlagbaum sowie die langfristigen Auswirkungen auf den städtischen Haushalt und das kulturelle Angebot. Keine der diskutierten Alternativen dürfe bereits im Vorfeld ausgeschlossen werden.

Vertreter der BfS hätten sich sowohl im Theater- und Konzerthaus als auch bei der Feuerwehr über die jeweilige Situation informiert. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse müssten nun durch die geplante Machbarkeitsstudie nachvollziehbar geprüft und untermauert werden.

Bürger sollen frühzeitig beteiligt werden

Bei einem Vorhaben dieser Größenordnung hält die BfS zudem eine umfassende Bürgerbeteiligung für unverzichtbar. Die Solinger müssten frühzeitig und ehrlich über die verschiedenen Möglichkeiten, deren Kosten und mögliche Folgen informiert werden.

Am Ende dürfe keine vorschnelle politische Festlegung stehen, betont die Wählergemeinschaft. Ziel müsse vielmehr sein, auf Grundlage aller Zahlen, Daten und Fakten die beste und langfristig tragfähigste Lösung für Solingen zu finden.

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