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PISA-Ergebnisse alarmieren SPD-Landtagskandidatin: „Zukunft darf keine Frage des sozialen Status der Eltern sein“

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Solingen – Die soziale Herkunft entscheidet nach Ansicht der Solinger SPD-Landtagskandidatin Marina Dobbert noch immer viel zu stark über die Bildungschancen junger Menschen. Angesichts der Ergebnisse der PISA-Studie 2026 fordert sie Konsequenzen – und vor allem eine stärkere frühkindliche Bildung.

Mit Sorge blickt Marina Dobbert auf die aktuellen Ergebnisse der PISA-Studie. Für die Solinger SPD-Landtagskandidatin zeigen sie erneut ein grundsätzliches Problem des deutschen Bildungssystems: Der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen hängt weiterhin stark von ihrem sozialen Umfeld und dem Elternhaus ab.

„Die Ungerechtigkeit im Bildungssektor hat sich weiter vertieft. Immer mehr jungen Menschen fehlt es an grundlegenden Fähigkeiten beim Lesen oder Rechnen“, erklärt Dobbert.

Das Foto (SPD Solingen) zeigt die Landtagskandidatin Marina Dobbert

Für die Sozialdemokratin reicht es deshalb nicht aus, erst in den weiterführenden Schulen anzusetzen. Nach ihrer Auffassung muss die Förderung deutlich früher beginnen.

„Wir müssen an die Ursachen ran und die frühkindliche Bildung stärken. Viele Elternhäuser sind heute überfordert. Wir müssen die kulturelle Bildung von Kindern verbessern, damit sie später im Leben echte Chancen haben, an der Gesellschaft teilzunehmen“, fordert Dobbert.

Dabei betrachtet die SPD-Landtagskandidatin Bildung nicht allein als schulpolitisches Thema. Fehlende Bildungs- und Teilhabechancen könnten ihrer Ansicht nach langfristig auch gesellschaftliche und politische Folgen haben.

„Es hilft nicht zu klagen, sondern Lösungen müssen her. Es geht auch um die Grundfesten von Demokratie“, so Dobbert.

In diesem Zusammenhang verweist sie auch auf das Wahlverhalten junger Menschen in Sachsen-Anhalt und sieht einen Zusammenhang zwischen fehlenden Zukunftsperspektiven, gesellschaftlicher Teilhabe und der Hinwendung zu extremistischen Parteien.

Dobberts zentrale Forderung: Die Zukunft eines Kindes dürfe nicht davon abhängen, welche finanziellen Möglichkeiten oder welchen Bildungsstand die Eltern haben. Stattdessen müssten frühkindliche Bildung, kulturelle Angebote und die Vermittlung grundlegender Fähigkeiten stärker in den Mittelpunkt der Bildungspolitik rücken.

Für die Solinger SPD-Kandidatin ist die Debatte damit auch eine Frage der Chancengerechtigkeit: Kinder sollen unabhängig von ihrer Herkunft die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und später selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

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