SolingenFalsche Sozialarbeiter unterwegs: Stadt Solingen warnt vor mutmaßlichen Betrügern

Falsche Sozialarbeiter unterwegs: Stadt Solingen warnt vor mutmaßlichen Betrügern

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Unbekannte drängen Bewohner städtischer Unterkünfte und Wohnungen zum Abschluss von Strom- und Gasverträgen

Solingen – Die Stadtverwaltung warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche. Derzeit sind Personen im Stadtgebiet unterwegs, die sich fälschlicherweise als Mitarbeiter des Stadtdienstes Soziales ausgeben. Sie sollen Bewohner städtischer Unterkünfte und Wohnungen zum Abschluss von Strom- oder Gasverträgen drängen.

Die Stadt stellt ausdrücklich klar: Diese Personen handeln nicht im Auftrag der Stadt Solingen. Städtische Mitarbeiter können sich mit einem Dienstausweis ausweisen und vermitteln grundsätzlich keine Energieverträge.

Unbekannte abweisen und sofort die Polizei rufen

Werden Bewohner von vermeintlichen Sozialarbeitern zum Abschluss eines Strom- oder Gasvertrages aufgefordert, besteht dringender Betrugsverdacht. Die Personen sollten nicht in die Wohnung gelassen, sondern an der Haustür konsequent abgewiesen werden. Betroffene sollten anschließend sofort die Polizei über den Notruf 110 verständigen und möglichst eine Beschreibung der verdächtigen Personen sowie Hinweise zu einem möglicherweise verwendeten Fahrzeug geben.

Von einer eigenständigen Verfolgung oder einer direkten Konfrontation mit den Verdächtigen wird abgeraten.

Keine persönlichen Daten herausgeben

Betroffene sollten keinesfalls Verträge, Vollmachten oder andere Dokumente unterschreiben. Auch persönliche Daten, Bankverbindungen, Zählernummern, Abrechnungen oder bestehende Vertragsunterlagen dürfen nicht an die unbekannten Personen herausgegeben werden.

Wer Zweifel an der Identität eines angeblichen städtischen Mitarbeiters hat, sollte den Zutritt verweigern und sich auf einem unabhängigen Weg direkt bei der Stadt Solingen erkundigen. Vorgezeigte Ausweise oder Unterlagen allein sind keine Garantie für die Echtheit eines Besuchs.

Das wahrheitswidrige Auftreten als Mitarbeiter der Stadt kann im Zusammenhang mit dem Versuch, Menschen zu täuschen und zum Abschluss eines Vertrages zu bewegen, strafrechtlich relevant sein – insbesondere als versuchter Betrug.

Wer bereits einen Vertrag unterschrieben oder persönliche Daten weitergegeben hat, sollte umgehend die Polizei, den tatsächlichen Energieversorger und eine Verbraucherberatung kontaktieren.

Die Stadt warnt eindringlich: Mitarbeiter des Stadtdienstes Soziales verkaufen oder vermitteln keine Strom- und Gasverträge.

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