„Unsere Solidarität gilt den jüdischen Gemeinden“
Solingen/Wuppertal – Nach dem Brandanschlag auf die Synagoge der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal zeigen sich die Solinger GRÜNEN erschüttert. Die Ratsfraktion und der Kreisverband verurteilen die Tat deutlich und bekunden ihre Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft im Bergischen Land.
„Unsere Solidarität gilt der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal sowie allen Jüdinnen und Juden in unserer Region. Antisemitismus richtet sich gegen konkrete Menschen und zugleich gegen die Grundlagen unserer demokratischen Gesellschaft. Deshalb darf nach diesem Angriff nicht zur Tagesordnung übergegangen werden. Jüdisches Leben muss geschützt, in seiner Vielfalt sichtbar und als selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft gestärkt werden“, erklärt Maja Wehrmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Solinger Stadtrat.
Auch der Solinger Kreisverband der Partei reagiert mit deutlichen Worten. Der Angriff auf die Synagoge in der Nachbarstadt betreffe das gesamte Bergische Land, betont Martin Münter, Sprecher von Bündnis 90/Die GRÜNEN Solingen.
„Der Angriff auf die Synagoge in unserer Nachbarstadt erschüttert das gesamte Bergische Land. Jüdische Gemeinden müssen ihre Gottesdienste und ihr Gemeindeleben sicher und ohne Angst gestalten können. Der Schutz jüdischer Einrichtungen und die konsequente Verfolgung solcher Taten sind staatliche Kernaufgaben. Zugleich müssen wir Antisemitismus in Schulen, Vereinen, Verwaltung und im öffentlichen Raum entschlossen entgegentreten.“
Die Solinger GRÜNEN stellen sich nach eigenen Angaben an die Seite der jüdischen Gemeinden und aller Menschen, die von Antisemitismus betroffen sind. Der Wuppertaler Gemeinde, ihren Mitgliedern und deren Familien wünschen sie in diesen bedrückenden Tagen Kraft und Zuversicht sowie einen friedlichen Jom Kippur.







