BlaulichtGroßeinsatz in Wald: Wohnhaus nach Schäden an Außenwand unbewohnbar

Großeinsatz in Wald: Wohnhaus nach Schäden an Außenwand unbewohnbar

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Wohnhaus vorerst unbewohnbar – Familie mit zwei Kindern kommt bei Verwandten unter

Solingen – Ein Großeinsatz der Feuerwehr hat am Montagabend auf der Friedrich-Ebert-Straße im Stadtteil Wald für Aufsehen gesorgt. An einem Wohnhaus auf der Tiefendicker Straße waren massive Risse und Beschädigungen an einer Außenwand festgestellt worden. Unmittelbar an das Wohnhaus grenzt ein Gebäude, an dem derzeit Abrissarbeiten stattfinden. Die Bewohner brachten sich rechtzeitig in Sicherheit. Verletzt wurde niemand.

Gegen 19.14 Uhr informierten die Bewohner des betroffenen Wohnhauses die Leitstelle der Feuerwehr über Risse und massive Beschädigungen an der Außenwand des Kinderzimmers. Die Familie verließ daraufhin unverzüglich das Gebäude und brachte sich in Sicherheit.

Foto: Lars Schulz

Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Teile des angrenzenden Abrissgebäudes eingestürzt waren und dadurch möglicherweise weitere Gefahren bestanden, löste die Feuerwehr einen Großeinsatz aus.

Neben Einsatzkräften der Feuerwachen II in Ohligs und III in Wald rückten zahlreiche Spezialfahrzeuge an. Unter anderem wurden der Rüstwagen und die Drohneneinheit der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr der Löscheinheit 7 Wald alarmiert.

Mehrere Führungskräfte der Feuerwehr Solingen waren ebenfalls vor Ort. Vorsorglich standen auch Rettungstransportwagen und ein Notarzt bereit. Auch Mitarbeiter der Stadtwerke für die Bereiche Strom und Gas waren im Einsatz. Hinzu kamen der Fachberater Hilfsorganisationen (HiOrgs) des DRK Solingen sowie ein Technischer Fachberater der Feuerwehr Solingen und eine Seelsorgerin. Insgesamt waren mehr als 40 Einsatzkräfte vor Ort.

Kein Einsturz festgestellt – Bauaufsicht hinzugezogen

Nachdem sich die Einsatzkräfte einen ersten Überblick verschafft hatten, konnte dann glücklicherweise ausgeschlossen werden, dass entgegen der Erstmeldung, Teile des Abrissgebäudes eingestürzt waren. Aufgrund der festgestellten Schäden am angrenzenden Wohnhaus wurde anschließend eine Mitarbeiterin der städtischen Bauaufsicht hinzugezogen.

Nach gemeinsamen Beratungen aller beteiligten Stellen wurde die Baustelle rund um das Abrissgebäude zunächst bis zum 24. September 2026 durch die Polizei gesperrt. Die Abrissarbeiten ruhen während dieser Zeit. Der abgesperrte Bereich darf nicht betreten werden.

Foto: Lars Schulz

Das beschädigte Wohnhaus ist aufgrund der festgestellten Schäden vorerst nicht bewohnbar. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers konnte die dort lebende Familie mit ihren zwei Kindern bei Verwandten unterkommen.

Weyerstraße während des Einsatzes gesperrt

Während des Großeinsatzes war die Friedrich-Ebert-Straße war die angrenzende Weyerstraße weiträumig gesperrt. Dadurch kam es zeitweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auch im Linienbusverkehr kam es zu Verspätungen.

Foto: Lars Schulz

Gegen 21.30 Uhr konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden. Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand.

Wie es zu den massiven Beschädigungen am Wohnhaus gekommen ist und ob ein Zusammenhang mit den Arbeiten am angrenzenden Abrissgebäude besteht, ist derzeit noch Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen.

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