Ausbildung und Fachkräftesicherung im Mittelpunkt – Daniel Flemm spricht mit Auszubildenden und Umschülern über ihre beruflichen Perspektiven
Solingen – Oberbürgermeister Daniel Flemm hat die IHK-Lehrwerkstatt an der Schützenstraße besucht. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Jenny Westermann, dem Aufsichtsratsvorsitzenden Curt Mertens und den Ausbildern informierte er sich über die Arbeit der Einrichtung und deren Bedeutung für die berufliche Ausbildung und Fachkräftesicherung in Solingen.
Bei seinem Rundgang suchte Flemm vor allem das direkte Gespräch mit Auszubildenden und Umschülern. Junge Menschen, die erst vor wenigen Wochen in ihr Berufsleben gestartet sind, berichteten dem Oberbürgermeister von ihren ersten Erfahrungen in der Metallausbildung. Mit den Umschülern sprach Flemm über ihre Motivation für einen beruflichen Neustart und die Perspektiven nach Abschluss ihrer Qualifizierung.
„Wer hier mit den Auszubildenden und Umschülern spricht, merkt schnell, wie wichtig solche Angebote für Solingen sind“, erklärte Flemm. Die Lehrwerkstatt gebe Menschen berufliche Perspektiven und unterstütze gleichzeitig Unternehmen dabei, dringend benötigte Fachkräfte zu qualifizieren. Der Oberbürgermeister ermutigte insbesondere Solinger Unternehmen, die Angebote der Lehrwerkstatt zu nutzen und weiter in Ausbildung und Qualifizierung zu investieren.
Unterstützung für Solinger Unternehmen
Die IHK-Lehrwerkstatt unterstützt Unternehmen bei der Ausbildung ihres Fachkräftenachwuchses in Metallberufen. Zum Angebot gehören neben der Metallgrundausbildung verschiedene Fachlehrgänge und Prüfungsvorbereitungen. Darüber hinaus werden Weiterbildungen und Umschulungen angeboten.
Gerade für kleinere und mittelständische Betriebe bietet die Einrichtung die Möglichkeit, Ausbildungsinhalte praxisnah vermitteln zu lassen, ohne sämtliche technischen und personellen Voraussetzungen selbst vorhalten zu müssen.

„Die Lehrwerkstatt ist ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit unseres Industriestandortes“, betonte Curt Mertens, Aufsichtsratsvorsitzender der IHK-Lehrwerkstatt Solingen. Nicht jedes Unternehmen könne alle Ausbildungsinhalte und technischen Möglichkeiten selbst abbilden. In der Lehrwerkstatt könnten deshalb Kräfte gebündelt und junge Menschen hochwertig ausgebildet werden.
„Fachkräftesicherung bedeutet konkrete Perspektiven“
Geschäftsführerin Jenny Westermann sieht die Lehrwerkstatt sowohl als Partner der Unternehmen als auch als Anlaufstelle für Menschen, die eine berufliche Perspektive im industriellen Bereich suchen.
„Wir wollen Unternehmen ein verlässlicher Partner sein und gleichzeitig Menschen für industrielle Berufe und die damit verbundenen Chancen begeistern“, sagte Westermann. Der Austausch mit dem Oberbürgermeister habe gezeigt, dass hinter dem großen Thema Fachkräftesicherung immer konkrete Menschen, persönliche Ziele und berufliche Perspektiven stünden.
Mit erfahrenen Ausbildern, technischer Ausstattung und einer engen Zusammenarbeit mit den Unternehmen soll die Lehrwerkstatt dazu beitragen, Ausbildung und Qualifizierung direkt am Industriestandort Solingen zu stärken. Für das Ausbildungsjahr 2026/2027 stehen unter anderem Metallgrundausbildung, CNC-, Pneumatik- und Hydrauliklehrgänge sowie verschiedene Prüfungsvorbereitungen auf dem Programm.







