Laufen, gehen oder rollen – beim „2. max-camp Inklusionslauf“ am 20. September im Walder Stadion zählte vor allem das Miteinander. Auch Panagiota Petridou ging mit auf die Strecke, während Knacki Deuser durch den Tag führte.
Solingen – Das Wetter zeigte sich alles andere als freundlich, die Stimmung dafür umso mehr: Trotz strömenden Dauerregens kamen am letzten Sonntag insgesamt 199 Menschen zum „2. max-camp Inklusionslauf“ ins Walder Stadion. Menschen mit und ohne Behinderung machten sich gemeinsam auf den Weg und setzten damit ein sichtbares Zeichen für Inklusion und Teilhabe.
Dabei spielte es keine Rolle, wie die Teilnehmer die Strecke bewältigten. Ob laufend, gehend, walkend oder im Rollstuhl – beim Inklusionslauf stand nicht die sportliche Höchstleistung im Mittelpunkt. Viel wichtiger war das gemeinsame Erlebnis und die Botschaft: Jeder kann mitmachen und jeder gehört dazu.

„199 Menschen haben heute gezeigt, worum es beim Inklusionslauf geht: nicht darum, wer am schnellsten ist, sondern darum, gemeinsam loszulaufen. Dass so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotz des Dauerregens dabei waren, ist für uns ein ganz besonderes Zeichen“, freute sich Max Ramota, Gründer und Initiator von max-camp.
Panagiota Petridou läuft selbst mit
Prominente Unterstützung gab es ebenfalls: Die in Solingen aufgewachsene Moderatorin und Entertainerin Panagiota Petridou schaute nicht nur als Gast vorbei. Sie schnürte selbst die Laufschuhe und ging gemeinsam mit den Teilnehmern auf die Strecke.

Für gute Laune trotz grauer Wolken und reichlich Regen sorgte Knacki Deuser. Der Erfinder und langjährige Moderator von „NightWash“ führte durch das Programm und begleitete die Teilnehmer durch den Veranstaltungstag.
Sportlich wurde für unterschiedliche Altersgruppen und Voraussetzungen einiges geboten. Das Programm reichte vom KIDS-Run bis zu Läufen über 15 und 30 Minuten. Zum Abschluss konnten alle noch einmal gemeinsam eine Runde drehen – ganz ohne Leistungsdruck und sogar ohne vorherige Anmeldung.
Gemeinsam feiern und sich begegnen
Doch nicht nur auf der Laufstrecke stand das Miteinander im Mittelpunkt. Rund um den Inklusionslauf wurde ein Sommerfest mit Spiel und Spaß, Kinderschminken sowie Essen und Getränken veranstaltet. Damit wurde das Walder Stadion auch zu einem Treffpunkt für Familien, Freunde und Unterstützer.
Ein wichtiger Baustein für die inklusive Ausrichtung war die Unterstützung durch den Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Solingen. Dadurch konnte unter anderem die Teilnahme am Lauf kostenlos angeboten werden. Unterstützung erhielt die Veranstaltung zudem von der Ulrike + Klaus Krebs-Stiftung sowie langjährigen max-camp-Partnern wie den Stadtwerken Solingen und der Bergischen Krankenkasse.
Für max-camp sind die 199 Teilnehmer deshalb weit mehr als eine Zahl. Sie stehen für die Idee, dass Sport Menschen miteinander verbinden und Barrieren überwinden kann – unabhängig davon, ob jemand läuft, geht, rollt oder einfach gemeinsam mit anderen dabei sein möchte.
Mit seinem zweiten Inklusionslauf knüpfte der Solinger Verein an die Premiere der Veranstaltung an. Und auch wenn der Himmel diesmal seine Schleusen öffnete, dürfte gerade dieser Tag gezeigt haben, worauf es den Veranstaltern ankommt: Gemeinsam unterwegs zu sein und dafür zu sorgen, dass niemand am Rand stehen muss.







