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SolingenEugen-Maurer-Haus: Neubau feierlich eröffnet

Eugen-Maurer-Haus: Neubau feierlich eröffnet

Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Vertreter aus Politik und Verwaltung freuen sich über gelungenen Neubau in Gräfrath

Solingen/ Der Neubau des Eugen-Maurer-Hauses war erforderlich, da der Altbau aus dem Jahr 1960 nicht mehr den Anforderungen des Wohn- und Teilhabegesetzes genügte. Die Zimmer dort verfügten nicht über die erforderlichen Nasszellen je Zimmer. Ein Umbau des alten Gebäudes wäre wirtschaftlich nicht vertretbar gewesen, so dass als Alternative nur ein Neubau in Frage kam.

Nach der Beauftragung des Architekturbüros ecf aus Aachen, das auch schon den Neubau und die Sanierung des Gerhard-Berting-Hauses erfolgreich begleitet hatte und nach einem fast einjährigen Abstimmungsverfahren mit dem Landschaftsverband konnte Mitte 2017 mit dem Bau einer neuen Technikzentrale begonnen werden. Dies war erforderlich, da die alte Technikzentrale in einem Gebäudeteil lag, der für den Neubau weichen musste.

Nach der Fertigstellung der Technikzentrale begannen die Abrissarbeiten des Nordtraktes und des alten Saales am 10.01.2018 durch Herrn OB Tim Kurzbach persönlich.

Schon die Abrissarbeiten erfolgten mit einer Verzögerung von ca. 3 Monaten, da wir uns gerade in einer Phase des Baubooms befanden. Die Ausschreibung musste wiederholt werden, da zunächst kein Anbieter an der Ausschreibung teilnahm. Die Wiederholung von Ausschreibungen setzte sich in weiteren Gewerken fort, was insgesamt zu einer Bauzeitverzögerung von rd. 8 Monaten geführt hat. Aufgrund des Baubooms war es äußerst schwierig, geeignete Unternehmen für die verschiedenen Gewerke zu finden. Gleichzeitig löste der Bauboom auch eine Kostenexplosion aus. Während 8 Mio € veranschlagt waren, liegen die Kosten nunmehr bei knapp 11 Mio €, die aber vollständig refinanzierbar sind.

Der Neubau (Haus B) verfügt nun über 62 Wohn- und Teilhabegesetz-konforme Einzelzimmer. Neben diesen 62 Einzelzimmern stehen im bisherigen Neubau, der fortan als Haus A bezeichnet wird, weitere 58 Einzelzimmer und 13 Doppelzimmer zur Verfügung. Die Einzelzimmerquote liegt bei 90% und übersteigt die geforderte Quote um 10%-Punkte.

Nach dem Bezug des Neubaus am 15. Juni 2020 schließen sich weitere Arbeiten im bisherigen Neubau an. Bei diesen Arbeiten handelt es ich insbesondere um die erforderliche Erneuerung der Lichtruf-, Brandmelde- und Telefonanlagen. Ebenso wird kurzfristig mit dem Abriss des verbleibenden Altbaus, bestehend aus dem West- und Resten des Nordtraktes, begonnen. Die endgültige Fertigstellung wird dann durch den Rückbau der Baustraße und der Herstellung der Außenanlagen erfolgen.

Die Stadt Solingen verfügt nun über drei moderne Einrichtungen mit insgesamt 370 Plätzen, die die Anforderungen des Wohn- und Teilhabegesetzes vollständig erfüllen.

Ich bin sicher, dass sich das Haus trotz der hohen Investitionskosten einer hohen Nachfrage gegenübersieht. Das Gebäude selbst, aber auch die Lage, die Ausstattung sowie das überzeugende und qualitativ hochwertige Angebot der Pflege und Betreuung lässt einen Nachfragerückgang nicht erwarten.

Die Häuser der Altenzentren der Stadt Solingen gGmbH sind coronafreie Zonen (Stand 29. Mai). Keine Bewohnerinnen und Bewohner und keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind infiziert. Die verordneten Besuchsmöglichkeiten, seien es Besuche in den eigens geschaffenen Besucherräumer oder Besuche in Einzelzimmern, verursachen einen erheblichen personellen und materiellen Mehraufwand.

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