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PolitikGrüne: Bedauern über Entscheidung des Landtags gegen Elektrifizierung des „Müngsteners“

Grüne: Bedauern über Entscheidung des Landtags gegen Elektrifizierung des „Müngsteners“

Solingen/ Am vergangenen Mittwoch wurde der auch auf Initiative der Solinger Grünen gestellte Antrag zur Durchbindung und Elektrifizierung der S 7 im Rahmen eines Modellprojektes im Verkehrsausschuss des Landtages mehrheitlich abgelehnt.

„Das ist bitter – und eine vertane Chance für den Wechsel auf einen ökologischen Antrieb und eine echte Attraktivierung dieser viel genutzten Strecke“ erklärt Ratsmitglied Leon Kröck, der auch Mitglied in der Verbandsversammlung des VRR ist sowie Vorsitzender des Fahrgastbeirates.

„Der vergangene Mittwoch hätte ein guter Tag für Solingen werden können: im Rahmen des Modellprojektes hätte eine Zusatzverbindung über die Strecke der S7 nach Düsseldorf geschaffen werden können, statt über Diesel batterieelektrisch betrieben und umstiegsfrei für die Pendlerinnen und Pendler. Unsere grüne Initiative war gut – sie war bedarfsgerecht, zukunftsgerichtet und von allen drei bergischen Städten unterstützt! Deswegen haben wir uns gefreut, als die grüne Landtagsfraktion diese Initiative aufgegriffen und sich in der anschließenden Anhörung im Januar im Landtag praktisch alle Experten für ein solches Modellprojekt ausgesprochen hatten. Dass die Mehrheiten im Verkehrsausschuss nun nicht zustande kamen, ist eine glatte Fehlentscheidung. Wieder einmal scheint sich zu zeigen, dass das Bergische Städtedreieck kein ausreichendes Gewicht im Landtag hat. Daran muss sich dringend etwas ändern!“

Fraktionssprecher Frank Knoche ergänzt: „Ein wichtiger Baustein der Verkehrswende auf der Schiene kommt nun nicht zum Zug. Die Chance für eine innovative Verkehrspolitik ist vertan. Uns schmerzt das besonders, weil wir jetzt auch befürchten müssen, dass für 2028 kein Umstieg der S7 auf Batterieantrieb gelingen wird. Denn für 2028 muss die Bedienung der Strecke neu ausgeschrieben werden. Mit einem Modellprojekt im Vorfeld hätten viele Erfahrungen gesammelt werden können, die jetzt fehlen werden. Vielleicht ergeben sich im nächsten Jahr im Zuge der Landtagswahl neue Mehrheiten für dieses für uns so wichtiges Projekt.“

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