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Kunst & Kultur"Klasse Kunst" geht online

„Klasse Kunst“ geht online

Schülerinnen und Schüler stellen auf www.solingen.de aus

Solingen/ Die „Klasse Kunst“ geht online. Unbürokratisch wurde in den vergangenen Wochen eine Win-Win-Idee umgesetzt: Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern, die gern an der analogen Ausstellung aller weiterführenden Schulen im Kunstmuseum teilgenommen hätten, erreichen ein größeres Publikum und der Internetauftritt der Stadt Solingen profitiert von noch mehr Zugriffen. Denn die Klingenstadt stellt auf www.solingen.de einen Raum zur Verfügung, in dem regelmäßig wechselnde Kunstwerke gezeigt werden. Die jungen Künstler:innen erfahren so für ihr aktuelles Schaffen im Kunstunterricht eine außerschulische Würdigung, und Eltern, Verwandte sowie sonstige Interessierte erlangen einen lebendigen Einblick in das Schulgeschehen.

Initiator Hartmut Ober, kulturpolitischer Sprecher der SPD im Stadtrat, hatte für die Umsetzung seiner Idee Kulturmanagerin Sonja Baumhauer, Schulleitungen, Stadtmarketing, Kunstmuseum und Jugendstadtrat mit ins Boot geholt. Ohne zusätzliche Kosten wurden in wenigen Sitzungen die Zusammenarbeit mit den Schulen festgezurrt, rechtliche Fragen geklärt, Corona-Klippen umschifft und das erste Ziel erreicht: online zu gehen. Hier sind ab sofort jene Bilder zu sehen, die unter normalen Umständen unter dem Titel „Klasse Kunst“ im Kunstmuseum ausgestellt worden wären.

Museumsleiterin Gisela Elbracht-Iglhaut zeigte sich glücklich über die Möglichkeit, sie immerhin im virtuellen Raum zeigen zu können. Ein Team junger ehrenamtlich Mitarbeitender hat einzelne Exponate und digitale Botschaften bereits nach Facebook und Instagram verlagert. In kurzen Videos stellen einige Klassen ihre Ergebnisse vor. „Damit erreichen wir die jungen Besucher dort, wo sie auch sonst viel Zeit verbringen“, erklärt Elbracht-Iglhaut. Gleichwohl sei eine Ausstellung mit Werken junger Talente im echten Museum nicht so leicht zu ersetzen.

Nach den Sommerferien werden Jugendliche des Schulzentrums Vogelsang ein Video erstellen, das die Namensuche für die neue Internet-Kunstausstellung anregen soll. Über die Sozialen Medien vielfach geteilt, wird der Jugendstadtrat unter den Einsendungen den endgültigen Titel auswählen.

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