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SolingenSolingen geht als SmartCity den nächsten Schritt

Solingen geht als SmartCity den nächsten Schritt

Solingen/ Stadtplan, aktuelle Meldungen aus der Stadt, Informationen zum Wetter, zum Einzelhandel, zu Gastronomie und sehenswerten Orten, die sofort miteinander verknüpft werden können: Wie lange ist geöffnet? Wie finde ich hin? Welchen Bus muss ich nehmen? Wann fährt er? Das alles und viele weitere Hinweise bieten neue digitale, rund zwei Meter hohe und knapp ein Meter breite Informationsstelen im Stadtgebiet. Ausgerüstet sind sie mit modernster Technik, jedoch ganz unkompliziert und intuitiv über die Oberfläche zu bedienen.

Eine erste Stele wurde jetzt auf dem Walter-Scheel-Platz vor dem Rathaus vorgestellt, fünf weitere Standorte kommen in der nächsten Woche hinzu: Graf-Wilhelm-Platz, Südpark, vor dem Hauptbahnhof in Ohligs, Walder Rundling und Brückenpark Müngsten.

„Solingen ist Smart City Modellkommune und nimmt eine Vorreiterrolle ein“, betont Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Vorzeigeobjekt sei vor allem die SolingenApp: „Wir können stolz sein auf das, was sie bereits heute bietet und die Entwicklung geht permanent weiter. Da sind andere Städte längst nicht soweit. Mit den Informationsstelen folgt nun ein nächster bedeutender Schritt“.

Sämtliche Informationen werden automatisch aufbereitet und stehen sowohl für die App als auch für die Stelen zur Verfügung. Eine separate Pflege ist nicht notwendig. Und wer eine Information über eine Stele abgerufen hat, etwa die Busverbindung, um einen bestimmten Ort zu erreichen, kann sie mühelos und ohne zusätzlichen Aufwand per App auf dem Smartphone gleich mitnehmen. Damit schafft das Smartphone einen zusätzlichen Nutzen, grundsätzlich braucht man aber kein Smartphone, um die Stelen zu bedienen.

„Wir haben das Konzept der erfolgreichen Solingen App damit auf öffentliche Displays gebracht. Aber ebenso wie die App sind die Stelen sind kein fertiges System. Die Inhalte bleiben immer in Bewegung“, erläutert Nils Gerken, Leiter der Stabsstelle solingen.digital im Rathaus. „Wir werden konstant weiter ausbauen und dabei auch auf den Bedarf, der uns zurück gemeldet wird, reagieren.“ So sollen in Kürze etwa auch Speisekarten der Solinger Gastronomen aufgenommen werden. Entwickelt und umgesetzt wurden die Stelen in Kooperation von Verwaltung und Technischen Betrieben Solingen mit der Solinger Digitalagentur Mammut Media und dem IT-Dienstleister regioIT.

Intensiv eingebunden ist auch der Initiativkreis Solingen. „App und Stelen bieten dem Einzelhandel ganz neue Möglichkeiten, sich zu präsentieren“, freut sich Waldemar Gluch, Vorsitzender des Initiativkreises. Schon jetzt seien rund 400 Geschäfte des Einzelhandels und der Gastronomie mit Informationen dabei und es werde weiter ausgebaut. „Alle Werbegemeinschaften aus den verschiedenen Stadtteilen sind dabei vertreten“, hebt er hervor.

Noch in diesem Jahr sollen zwei weitere Stelen in Gräfrath und an Schloss Burg aufgestellt werden. Bis Ende 2022 sind insgesamt 16 Stelen im Stadtgebiet geplant.

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