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Sport & FreizeitBergische Handballer starten beim TuS N-Lübbecke in die neues Saison

Bergische Handballer starten beim TuS N-Lübbecke in die neues Saison

Anwurf zum ersten Bundesligaspiel am heutigen Donnerstagabend um 19.05 Uhr

Bergisches Land/ Heute Abend um um 19.05 Uhr hat das Warten ein Ende. Der Bergische HC startet in die neue Saison der LIQUI-MOLY HBL. Zum Auftakt treten die Löwen bei Aufsteiger TuS N-Lübbecke an, das erste Heimspiel findet drei Tage später, am Sonntag, in der Solinger Klingenhalle gegen den zweiten Aufsteiger, HSV Hamburg, (16.00 Uhr) statt. Größte Neuerung im Vergleich zur vergangenen Spielzeit ist die Rückkehr der Handball-Stimmung.

Da beide Spiele in etwas kleineren Hallen in NRW stattfinden, sind die Regeln identisch. Die Sportstätten dürfen unter Beachtung der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) ausverkauft werden. Der BHC setzt auf fest zugewiesene Sitzplätze, so dass die Maskenpflicht am eigenen Platz entfällt. „Das ist ein ganz entscheidender Faktor, wenn es darum geht, Atmosphäre zu erzeugen“, sagt BHC-Geschäftsführer Jörg Föste. „Entscheidend bei der Fan-Rückkehr ist für uns nicht, dass jedes verkaufte Ticket natürlich auch wirtschaftlich hilft, sondern dass die Mannschaft wieder die Unterstützung erfährt, auf die sie während der vorigen Saison nahezu komplett verzichten musste.“
Daher sei es auch nicht entscheidend, ob am Sonntag 1500, 2000 oder mehr Fans dabei sind. „Es ist eine Zäsur“, beschreibt Föste. „Wir kehren langsam zu normaleren Verhältnissen zurück.“ Das betrifft auch die Corona-Testungen, die aufgrund der Durchimpfung des Teams nur noch im Verdachtsfall notwendig sind. Die Vorfreude auf die neue Spielzeit ist bei allen Beteiligten entsprechend groß. „Wir freuen uns riesig, endlich wieder vor Zuschauern aufzulaufen. Es herrscht insgesamt das Gefühl, in eine halbwegs normale Saison zu starten“, beschreibt Trainer Sebastian Hinze die Stimmung bei sich und in der Mannschaft.

Dass es für die Löwen bei einem Aufsteiger losgeht, ist Chance und unangenehme Aufgabe zugleich. „Wenn man es sich aussuchen dürfte, würden wir wohl lieber zu einem späteren Zeitpunkt dort antreten“, sagt Hinze. „Mit einer gewissen Aufstiegseuphorie müssen wir sicher rechnen. Wenn es uns aber gelingt, eine stabile Leistung zu zeigen, werden wir auch die Möglichkeit haben, das Spiel zu gewinnen.“

Mit der personellen Situation seines Teams ist der Coach zufrieden. Die beiden langfristig verletzten Maciej Majdzinski und Yannick Fraatz fehlen zwar, doch der Kader, der die Vorbereitung absolviert hat, ist fit. So werden die Zugänge Simen Schönningsen und Emil Hansson am Donnerstag voraussichtlich zu ihrem Bundesliga-Debüt gekommen. Mit der Entwicklung beider ist der Coach zufrieden – genau wie mit der Vorbereitung: „Wir haben ein paar Dinge gemacht, um die 6:0-Abwehr noch flexibler zu gestalten. Aggressivere Halbverteidiger sind eine Sache, die wir immer schon zum Einsatz gebracht haben, aber noch kein richtiges System dafür hatten. Das ist jetzt anders.“ Zudem hat der BHC neben Linus Arnesson in Alexander Weck eine Option mehr, um bei einer 5:1-Deckung auf der Spitze zu verteidigen. „Außerdem haben junge Spieler – wie Alexander, aber auch Lukas Stutze und Tom Kare Nikolaisen – in der Vorbereitung noch mal einen großen Sprung gemacht“, sagt der Coach.

Vor dem ersten Gegner hat Hinze großen Respekt: „Lübbecke hat mit Aljosa Rezar einen sehr guten Torhüter, sie haben gute Rückraumschützen zum Beispiel durch Valentin Spohn, mit Lutz Heiny gute Eins-gegen-Eins-Spieler und in Benas Petreikis einen starken Mittelmann. Abgerundet wird es durch drei Kreisläufer, die alle körperliche Präsenz mitbringen.“ Dazu gehört auch Leos Petrovsky, der von 2017 bis 2020 für den Bergischen HC antrat. Kurzfristig sicherte sich der Aufsteiger noch die Dienste von Luka Mrakovcic. Die Verpflichtung des Kroaten war nötig geworden, weil sich Tom Wolf einen Achillessehnenriss zugezogen hatte.

„Es ist eine knackige Aufgabe zum Auftakt, aber ich bin insgesamt überzeugt, dass wir im Laufe der Saison ein sehr hohes Level erreichen können“, sagt der Trainer, dessen Hauptziel eine frühzeitige Distanzierung von der Abstiegszone ist. Die Vorrangigkeit dieses Ziels unterstreicht auch Jörg Föste, der anfügt: „So stark wie in dieser Saison war das Teilnehmerfeld in der Handball-Bundesliga noch nie.“
Die Rückkehr der Fans in die Halle bedeutet natürlich auch die Möglichkeit, dass BHC-Partner wieder live Ort sein dürfen. Philipp Tychy, Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb, nimmt dies zum Anlass, sich noch einmal beim Partnerpool des Clubs zu bedanken: „Seit März 2020 war in der Halle fast nichts möglich. Trotzdem konnten wir immer auf die Unterstützung unserer Partner zählen.“ So haben Föste und Tychy, die sich mit den Etatzahlen und einer Bilanzierung noch bis Mitte 2022 zurückhalten, auch eine wirtschaftlich gute Nachricht: „Wir gehen stabil in die neue Saison.“

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