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Sport & FreizeitHandball: Bergische Löwen wollen im Hexenkessel bestehen

Handball: Bergische Löwen wollen im Hexenkessel bestehen

Bergisches Land/

Leicht fiel es den Bundesliga-Handballern des Bergischen HC nicht, das 23:24 (12:15) beim THW Kiel abzuhaken. Im letzten Angriff hatten die Löwen die Chance zum Ausgleich, scheiterten aber und mussten ohne Punkte die Heimreise antreten. „Das Tor fehlte zur Krönung“, meinte Trainer Sebastian Hinze, der nach dem Comeback beim Stand von 15:22 dennoch stolz auf seine Mannschaft war. Heute Nachmittag hat sie bei HBW Balingen-Weilstetten (16.00 Uhr, Sparkassen-Arena) die nächste Möglichkeit auf Punkte.

Dass das Ergebnis aus Kiel auch ihn geärgert hat, verhehlte Sebastian Hinze nicht. „Wir haben eigentlich auch bis zum Sieben-Tore-Rückstand alles richtig gemacht, was wir uns vorgenommen hatten, waren aber ein Stück weit zu fehlerbehaftet. Aber wir haben Kiel fast alles an zweiter Welle und schneller Mitte weggenommen“, blickt der Coach zurück. „Dass uns die Wende gelingt, liegt daran, dass wir voll da sind. Und dann ist das Momentum auf unserer Seite. Wir waren da, um die Chance zu nutzen. Schade, dass es nicht ganz gereicht hat.“

Lange hadern werden weder Coach noch Team, denn schon am Samstagmittag geht es erneut in den Mannschaftsbus. Die Reise zu HBW Balingen-Weilstetten steht auf dem Programm. Die Gallier von der Alb stehen derzeit mit vier Punkten auf dem vorletzten Platz und werden sich vor heimischen Publikum gegen die Löwen voraussichtlich etwas ausrechnen. „Zu Hause agieren sie in dieser Saison stabiler als auswärts“, ist Hinze überzeugt. Die beiden einzigen Saisonsiege gelangen im heimischen Hexenkessel gegen Hannover und Minden. Am Donnerstag unterlag das Team von Coach Jens Bürkle knapp mit 23:25 gegen den HC Erlangen. „Es war ein unheimlich kampfbetontes Spiel von beiden Seiten. Sie hatten im Vorfeld Zeit, neue Dinge vorzubereiten, und haben das auch gemacht. Es gibt ein paar Kleinigkeiten speziell im Angriff, auf die wir uns vorbereiten müssen.“

Grundsätzlich müssen die Balinger den Ausfall von Lukas Saueressig (Armbruch) kompensieren. „Im Rückraum haben sie nun auch offensiv mit Daniel Ingason agiert. Ich muss sagen, dass mir das leider gut gefallen hat“, sagt Hinze über die Achse mit Vladan Lipovina und Jona Schoch. In den letzten Minuten gegen Erlangen setzte HBW zudem wieder auf den siebten Feldspieler, den sie in der vorigen Saison sehr häufig genutzt hatten. „Damit hatten wir im Rückspiel große Probleme“, erinnert sich der Coach.
Trotz der Niederlage in Kiel dürfte das Selbstvertrauen der Löwen groß sein. Zudem sind sie in Balingen eigentlich favorisiert – wenn nicht die kurze Vorbereitung wäre. Nur eine echte taktisch geprägte Halleneinheit bleibt den Bergischen am Samstagmorgen, während am Freitag vor allem Regeneration und Video auf dem Programm standen. „Wenn es uns gelingt, in der hitzigen Balinger Atmosphäre stabil in der Deckung aufzutreten und den Gegner immer wieder vor Aufgaben stellen, werden wir unsere Möglichkeiten haben“, ist sich der Trainer sicher.

Der BHC-Kader wird sich voraussichtlich nicht ändern. Tomas Mrkva hat mit Knieproblemen gespielt, brachte es aber trotzdem auf eine Fangquote von 50 Prozent. „Trotzdem mussten wir abklären lassen, was er hat“, erläutert Hinze und gibt eine verhaltene Entwarnung: „Ein schwere Verletzung ist es nicht. Wenn er am Samstag trainieren kann, fährt er mit.“ Fehlen werden allerdings weiterhin Tomas Babak und Max Darj.

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