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SolingenVorbereitungen für Umbau der Ohligser Fußgängerzone schreiten voran

Vorbereitungen für Umbau der Ohligser Fußgängerzone schreiten voran

Mitte Dezember wird zunächst der Bunker verfüllt

Solingen/ Nachdem die Planung fertiggestellt wurde, sind jetzt die Leistungen für die Umgestaltung des Ohligser Marktplatzes europaweit ausgeschrieben worden. Nach Vorlage eines wirtschaftlichen Angebotes soll der Auftrag für die Tiefbau- und Galabauarbeiten voraussichtlich noch in diesem Jahr vergeben werden. Anfang 2022 soll der Umbau des Marktplatzes beginnen.

Die leichte Verschiebung des ursprünglichen Zeitplans für den Umbau hat mehrere Gründe. Sie hängt mit den erforderlichen Abstimmungen, die die unterschiedlichen Ansprüche und fachlichen Belange an die zukünftige Fußgängerzone berücksichtigen, und den Ergebnissen vertiefender Untersuchungen und erforderlichen Anpassungen aufgrund der aktuellen Marktsituation zusammen.

„Auch wenn die Abstimmungen sehr zeitintensiv waren, waren sie notwendig und lohnenswert“, erklärt Stadtdirektor Hartmut Hoferichter. „Wir wollten bei der Neugestaltung alle Beteiligten sowie Nutzerinnen und Nutzer mitnehmen und die spätere multifunktionale Nutzbarkeit und Bespielbarkeit der Flächen sicherstellen.“

Dabei zeichnen sich nach aktuellen Kostenberechnungen auch unter Einbeziehung der ermittelten Kosteneinsparungspotenziale unabwendbare Mehrkosten in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro ab. Die Kostensteigerungen resultieren aus Erkenntnissen aus einem erweiterten Bodengutachten, bei dem Schlackeinseln unter dem Ohligser Markt festgestellt worden sind. Sie haben eine kostenintensivere Entsorgung und mehr Erdbewegungen zur Folge. Dazu kommen eine 25 prozentige Kostensteigerung des Baupreisindexes und Mengenmehrungen sowie der Mehraufwand für die Beleuchtung des Ohligser Marktes. Diese soll den Marktplatz mittel- und langfristig zukunftsfähig für Veranstaltungen und den Wochenmarkt machen.

Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 5,8 Millionen Euro ist eine Summe in Höhe von 4,7 Millionen Euro bereits mit 90 Prozent als förderfähige Gesamtsumme bewilligt. Weitere Fördermittel sollen für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme beantragt werden. Die Signale der Bezirksregierung, die Maßnahme mit weiteren Fördermitteln aus der Städtebauförderung zu unterstützen, sind grundsätzlich positiv.

Im Vorfeld der geplanten Baumaßnahme soll Mitte Dezember zunächst der nicht mehr benötigte Bunker unterhalb des Marktplatzes verfüllt werden, damit die oberhalb liegende Platzfläche uneingeschränkt genutzt werden kann. Vor der Verfüllung müssen Teile des unterirdischen Bauwerks abgerissen werden. Dafür ist die Sperrung eines kleinen Teils des Platzes ab Mitte Dezember notwendig. Die Arbeiten am Bunker sollen bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Der Wochenmarkt wird während der Bauphase in Richtung des Hauptbahnhofsvorplatzes verlegt. Sobald genaue Abläufe bekannt sind, wird hierzu gesondert informiert. Die Umgestaltung des Marktplatzes soll nach aktuellem Zeitplan Ende des 3. Quartals 2022 abgeschlossen werden. Die Arbeiten auf der Düsseldorfer Straße sollen Mitte 2022 nach dem Dürpelfest beginnen und voraussichtlich Ende des 2. Quartals 2023 beendet sein.

Als nächster Schritt steht der Beschluss der Entwurfsplanung für die Düsseldorfer Straße auf der Agenda der politischen Gremien. Danach soll die Planung für diese beiden Bauabschnitte fortgesetzt werden und der Bau im 3. Quartal 2022 beginnen können.

Hintergrund:

Die Umgestaltung der Düsseldorfer Straße und des Ohligser Marktes sind zentrale Bausteine im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für Ohligs. Zur Umsetzung der Maßnahme liegt seit Sommer 2019 eine Bewilligung des Landes mit Unterstützung von Mitteln aus der Städtebauförderung und EU-Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 4,7 Millionen Euro anerkannten förderfähigen Gesamtkosten vor.

Ziel ist es, mit der Aufwertung der Düsseldorfer Straße und des Marktplatzes den Einzelhandelsstandort zu stärken, einen attraktiven Raum mit Aufenthalts- und Verweilqualität zu schaffen, der multifunktional nutzbar ist und genügend Platz für regelmäßige Stadtfeste bietet sowie den aktuellen und zukünftigen klimatischen Anforderungen im Stadtteilzentrum gerecht wird.

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