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BfS: „Kplus schließt die St. Lukas Klinik – Schlag ins Gesicht der Solingerinnen und Solinger“

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Solingen/ Mit großem Unverständnis nimmt die Bürgergemeinschaft für Solingen e.V. (BfS) die Ankündigung der Kplus-Gruppe zur Kenntnis, die St. Lukas-Klinik in Ohligs bis 2026 zu schließen.

„Das ist ein Schlag in das Gesicht der Solingerinnen und Solinger, vor allem im Westen unserer Stadt“ so Jan Michael Lange, Vorsitzender der BfS/ABI-Fraktion im Rat der Stadt Solingen. „Die St. Lukas Klinik ist ebenfalls eine Einrichtung für Unfälle auf der A3. Hat sich die Kplus-Gruppe hierrüber auch Gedanken gemacht?“ führt Lange weiter aus.

„Von einem konfessionellen Träger haben wir Anderes erwartet. Wir sind enttäuscht. Auch für die Kirche ist Gesundheit nur noch ein Spekulationsobjekt. Hier steht Gewinnmaximierung vor Gemeinwohl. Das lässt uns Fassungslos zurück“ so Martin Bender, stellv. Fraktionsvorsitzender der BfS/ABI-Fraktion.

„Hier wird deutlich, wie wichtig und richtig die seinerzeitige Entscheidung auf Drängen der BfS gewesen ist, das städtische Klinikum nicht an Privatinvestoren zu verkaufen, sondern in städtischer Hand zu belassen. Gesundheit ist kein Spekulationsobjekt, sondern eine Aufgabe der Daseinsvorsorge. Wir bedauern es sehr, dass sich die Kirche aus dieser Aufgabe herauszieht.“ erklärt Martin Bender.

Jan Michael Lange ergänzt: „Wir werden alles dafür tun, dass das städtische Klinikum nunmehr für alle Solingerinnen und Solinger eine Anlaufstelle für Gesundheit wird. Das städtische Klinikum muss und wird
diese Situation nutzen, um sich noch breiter als Gesundheitsanbieter aufzustellen.“

Gerade die CORONA-Pandemiezeit hat gezeigt, wie wichtig eine vielfältige Krankenhauslandschaft ist. Die Kplus-Gruppe hat hieraus offensichtlich nichts gelernt.

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