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PolitikGrüne: Solingens Innenstadt braucht ein nachhaltiges Mobilitätskonzept

Grüne: Solingens Innenstadt braucht ein nachhaltiges Mobilitätskonzept

Solingen/ Im Rahmen der Neubaupläne der Stadtsparkasse an der Kölner Straße stellt sich die Frage der zukünftigen Verkehrsplanung in der Solinger Innenstadt. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen – offene Liste fordert jetzt ein nachhaltiges Mobilitätskonzept.

Die grüne Spitzenkandidatin Juliane Hilbricht: „Wir sehen mit dem Neubau des Sparkassengebäudes am Neumarkt die Notwendigkeit und die Chance, jetzt den Verkehr im Sinne der Nachhaltigkeit neu zu ordnen. Vorgabe sollte dabei sein, die Aufenthaltsqualität und die Attraktivität im Bereich rund um den Neumarkt – unserem wichtigsten Stadtplatz – zu stärken, mehr Möglichkeiten für Außengastronomie zu schaffen, den Fuß- und Radverkehr zu unterstützen, eine stärkere Durchgrünung zu schaffen sowie Verkehr zu vermeiden und zu entschleunigen. Dafür möchten wir die Stadtverwaltung beauftragen, ein zeitgemäßes und nachhaltiges Mobilitätskonzept zu erstellen. Hierzu haben wir für die nächste Sitzung des ASUKM am 28.9.2020 einen Antrag gestellt.“

Dietmar Gaida, verkehrspolitischer Sprecher, erläutert: Wir möchten, dass die Verwaltung u.a. folgende Vorschläge auf ihre Umsetzbarkeit prüft: – Eine verkehrsberuhigte Zone, in der nur Schrittgeschwindigkeit zulässig ist im Bereich Bergstraße von Kölner bis Heinestraße / Heinestraße von Bergstraße bis Am Neumarkt / Am Neumarkt von Heinestraße bis Peter-Knecht-Straße / Am Neumarkt (vor C&A) / Max-Leven-Gasse / PeterKnecht-Straße. – Mehrere Optionen für die Einfahrt in die neu entstehende Tiefgarage unter der zukünftigen Stadt-Sparkassen-Hauptstelle: Die Anlage der Einfahrt an der Kölner Straße oder alternativ von dieser kommend in der Max-Leven-Gasse. Ergänzend die Umwandlung der Parkspur auf der westlichen Seite der Kölner Straße zwischen Peter-Knecht-Straße und Max-Leven-Gasse in eine Abbiegespur für die neue Tiefgaragenzufahrt.

Weiterhin Einrichtungsverkehr vom Neumarkt kommend auf der Max-Leven-Gasse im Abschnitt zwischen Am Neumarkt und der Tiefgaragenzufahrt statt einer zweispurigen Max-Leven-Gasse. Führung des vom Ufergarten kommenden Verkehrs, der in das Parkhaus Hofgarten fahren möchte, über Kölner Straße, Friedrichstr und Weyerberger Straße. – Die Abbindung der Bergstraße, alternativ an der Heinestraße oder an der Friedrichstraße, bei Beibehaltung der Durchfahrtsmöglichkeit für Fahrräder. – Ein zeitgemäßes Radverkehrskonzept mit einer besseren Erreichbarkeit und Durchquerung der Innenstadt, Radwegemarkierungen, mehr und besseren Abstellmöglichkeiten sowie ggf. Kontaktschleifen für Radfahrer.“

„Diese Maßnahmen würden zusammengenommen eine wesentliche Steigerung der Aufenthaltsqualität und der Attraktivität auf dem und rund um den Neumarkt bewirken“ sind sich die beiden KommunalpolitikerInnen sicher. „Zusätzlich sollen weitere vorhandene Vorschläge zur nachhaltigen Mobilität in der Innenstadt aus der Verwaltung und aus der Solinger Bevölkerung untersucht und bewertet werden. Für eine zu erwartende breite politische Diskussion fordern wir eine transparente Kostenkalkulation für das in Zusammenhang mit dem Stadt-Sparkassen-Neubau angedachte Verkehrskonzept sowie die zu prüfenden Alternativen.“

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