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Kunst & KulturSchloss Burg: Ein Museum zeigt sich in neuem Gewand

Schloss Burg: Ein Museum zeigt sich in neuem Gewand

Burg a.d. Wupper/ Bedingt durch die Sanierung von Schloss Burg und die damit verbundene Schließung des Hauptgebäudes können Besucher für die kommenden Jahre nicht mehr durch den Rittersaal, seine Nachbarräume und die darüber liegenden Etagen schlendern. Damit aber große und kleine Besucher trotzdem einen Blick auf Wandgemälde, Ritterrüstungen, Schwerter und andere Dinge werfen können, wurde dafür ein Übergangsmuseum im Grabentor eingerichtet. Die Räume mussten allesamt neu hergerichtet werden, nachdem sie bislang als Büroräume genutzt wurden.

Nun erzählen dort über 35 Schautafeln und Abbildungen von der Geschichte der Anlage und dem Leben im Mittelalter und zeigen Szenen der bedeutendsten Wandgemälde der Festsäle.

Die Besucher dürfen sich also freuen, auf ein mit viel Liebe zum Detail neu eingerichtetes „altes“ Museum.

In den letzten zwei Monaten haben vor allem der Museumstechniker Edgar Falkenhain und der wissenschaftliche Mitarbeiter Tobias Millard viel Fleiß und Arbeit investiert, um den Rahmen für die neue Ausstellung des Museums Schloss Burg zu schaffen. Aber nicht nur diese Zwei hatten alle Hände voll zu tun. Uneingeschränkt alle Mitarbeiter haben auf unterschiedlichste Weise zum Gelingen der Ausstellung beigetragen. Daher gilt der Dank des Museumsdirektors Gregor Ahlmann dem ganzen Team.

Neben dieser spannenden Neuerung zur bevorstehenden Wiederöffnung des Museums gibt es auch noch eine weitere Attraktion, denn auch digital hat sich Schloss Burg weiterentwickelt. Zusammen mit der Excit3d GmbH aus Solingen wurden virtuelle Szenen geplant und erstellt, die den Besucher mit Hilfe einer an dem Museumskasse erhältlichen VR-Brille in Kombination mit dem eigenen Smartphone in die Welt des Mittelalters eintauchen lassen. So sitzt man z.B. mit am gedeckten Tisch in großer Runde zu einem mittelalterlichen Gelage oder kann den Ritter bei einem Probekampf im Brunnenhof zuschauen, wo nicht weit entfernt der Schmied auch seiner Arbeit nachgeht.

Die Access-Points sind entsprechend auf dem Rundweg gekennzeichnet.

Apropos Rundgang… dieser gestaltet sich nun ein wenig anders als gewohnt. Er beginnt vom Hof ausgehend über die Holztreppe links neben der großen Steintreppe, die sonst der Eingang war. Von dort aus gelangt der Besucher zunächst durch die neue Ausstellung im Grabentor und im Anschluss daran in den Bergfried. Leider ist die Besichtigung nach wie vor nicht komplett barrierefrei möglich.

Der Schlossbauverein ist stolz und glücklich, dass der Museumsbetrieb trotz der großen Sanierung weitergehen kann. Vor allem auch nach einer sehr langen Corona-Durststrecke.

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