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PolitikArena Bergisch Land: SPD fordert "Kein Rückfall in alte Denk-Muster!"

Arena Bergisch Land: SPD fordert „Kein Rückfall in alte Denk-Muster!“

Iris Preuß-Buchholz: „SPD-Fraktion macht sich für sorgfältige Untersuchung stark“

Solingen/ Die SPD-Ratsfraktion hat sich einstimmig dafür entschieden, die von der Verwaltung vorgeschlagenen 13 Punkte rund um eine mögliche Arena Bergisch Land am Weyersberg sorgfältig prüfen zu lassen. „Das waren in den vergangenen Wochen drei intensive und sehr offene Diskussionsrunden“, sagt Iris Preuß-Buchholz, Vorsitzende der SPD-Fraktion. „Jetzt müssen die weiteren Untersuchungen die notwendigen konkreten Fakten liefern, sonst drehen wir uns im Kreis.“ Die Detail-Analysen dürften daher auch nicht erneut geschoben werden: „Einen Rückfall in alte Denk-Muster kann und darf sich unsere Stadt nicht leisten.“ Viel zu lange seien bei neuen Ideen erst einmal eifrig alle erdenklichen Hinderungsgründe gesammelt und sorgfältig aufbereitet worden. Iris Preuß-Buchholz: „Der enorme Fortschritt der letzten Jahre in allen Stadtteilen ist erst möglich geworden, seitdem wir das hinter uns gelassen haben.“

„In unserer internen Diskussion ist noch einmal sehr deutlich geworden, dass die Vorlage kein Beschluss zum Bau der Arena ist, sondern der notwendige Startschuss für viele ganz konkrete Untersuchungen.“ Entsprechende Befürchtungen in der öffentlichen Debatte seien daher grundlos. „Unsere Fraktion hat mehr oder weniger dieselben Fragen wie andere auch“, sagt die Fraktionsvorsitzende. Es gehe vor allem um Marktchancen, Wirtschaftlichkeit und Finanzen, Verkehrskonzepte, Fragen des Stadtklimas und die berechtigten Belange aller Betroffenen wie Anwohner, Schulen und Sportvereine. „Wir wollen aber, dass die Chancen dieses außergewöhnlichen Projekts sorgfältig und ehrlich untersucht werden. Ganz besonders wegen der wichtigen Impulse für unsere Innenstadt.“ So verfahre auch jeder erfolgreiche Unternehmer: „Er sieht zunächst einmal den Charme und die Vorzüge eines neuen Produkts. Und dann prüft er sorgfältig und realistisch alle Marktchancen und die konkrete Umsetzung.“ Iris Preuß-Buchholz: „Nichts anderes bedeutet der nun anstehende Prüf-Beschluss für eine bergische Arena.“

Sie warnt daher auch davor, den Charakter der vorliegenden ersten Machbarkeitsanalyse falsch zu verstehen: „Der Oberbürgermeister hat immer wieder betont, dass dahinter zunächst die Frage stand, ob eine solche Idee überhaupt irgendeine reelle Chance bietet“, sagt die Fraktionsvorsitzende. „Damit haben wir nun eine erste Orientierung. Es ist also vollkommen sinnlos, sich jetzt haarklein in Details dieser Einschätzung festzuhaken und darin gar die Kompetenz eines anerkannten Fachmanns in Zweifel zu ziehen.“

Geradezu gefährlich für jede vernünftige politische Debatte findet Iris Preuß-Buchholz die Versuche, mit den Kosten für eine Arena bei den Bürgerinnen und Bürgern Emotionen zu schüren: „Das Diskussions­klima in Solingen ist in den letzten Wochen teilweise ordentlich aufgeheizt worden. Den dauerhaften Schaden davon tragen wir am Ende alle.“ Es handele sich um eine Investition, die geordnet kreditfinanziert und in der städtischen Bilanz bewertet und abgeschrieben würde. Jeglicher Vergleich mit anderen wünschenswerten laufenden Ausgaben für Freizeit oder auch Soziales sei somit „nicht seriös“. Iris Preuß-Buchholz: „Nach manchen Kommentaren auf den digitalen Plattformen will ich es ganz deutlich sagen: Die SPD-Fraktion arbeitet für ein Klima, in dem ungewöhnliche Ideen wie die Müngstener Brücke, der Obus oder die Schwebebahn auch heute jederzeit eine reelle Chance hätten.“

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