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PolitikFreien Wähler gründen Nachwuchsorganisation in Nordrhein-Westfalen

Freien Wähler gründen Nachwuchsorganisation in Nordrhein-Westfalen

Die „Jungen Freien Wähler NRW“ treten im Mai zur Landtagswahl an

Nordrhein-Westfalen/In Rheinland-Pfalz sitzen sie im Landtag, in Bayern sogar in der Regierung. Doch in Nordrhein-Westfalen sind die „Freien Wähler“ weitgehend unbekannt. Um der Partei Auftrieb zu verleihen, haben sich am vergangenen Samstag in Essen die Jungen Freien Wähler NRW gegründet, die Nachwuchsorganisation der Mutterpartei FW.

Mit dabei war neben den anwesenden Gründungsmitgliedern auch der Bundesvorsitzende der Jungen Freien Wähler, Felix Locke. Der 34-Jährige sitzt für seine Partei auch als Abgeordneter im bayerischen Landtag. „Mit der Gründung der JFW NRW erreichen wir heute einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Jugendorganisation in unserer Partei“, zeigt sich Locke erfreut und fügt an: „Durch die Etablierung der JFW Struktur im größten Bundesland in Deutschland gelingt eine noch bessere Verzahnung zwischen NRW und den starken Landesvereinigung wie Hessen, RLP und Bayern. Gemeinsam wollen wir nun den Blick auf den anstehenden Landtagswahlkampf werfen.“

Im Zuge der Gründung wurde gemäß Verlautbarung der Satzung auch ein achtköpfiger Vorstand gewählt. An dessen Spitze steht fortan der Vorsitzende Jan Klein. Der Solinger kandidierte bereits bei der Bundestageswahl für die Freien Wähler, nun will er seinen Anteil daran leisten, die Partei in einem der für sie schwierigsten Bundesländern zu etablieren, was laut eigener Aussage auch als führendes Mitglied der Jugendorganisation problemlos möglich sei. Wichtig ist Klein vor allem die Signalwirkung, die von der neu gegründeten Struktur ausgeht: „Die Gründung der Jungen Freien Wähler in NRW ist ein wichtiger Faktor für die notwendige Verjüngung der Freien Wähler NRW. Ziel muss es sein, eine Plattform für junge politische interessierte zu schaffen, um sich für eine bürgerorientierte Politik einzusetzen. Wir wollen zeigen, dass mithilfe von gesundem Menschenverstand viel mehr erreicht werden kann, als mit Panik und Ängsten. Jetzt gilt es dies in NRW zu etablieren und junge, frische Ideen in den Landesvorstand zu tragen.“

Das nächste Ziel auf dem Weg zur Etablierung der Partei ist die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Ende Mai. Auch wenn das Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde und der damit verbundene Einzug in den Düsseldorfer Landtag derzeit unrealistisch scheint, wollen die Jungen Freien Wähler dennoch so gut wie nur möglich mit ihre Politikvorstellungen werben und so den Bekanntheitsgrad bei den Bürgerinnen und Bürgern des Landes erhöhen.

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