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Sport & FreizeitHandball: Bergische Löwen verlieren in Magdeburg mit 25:38 (12:18)

Handball: Bergische Löwen verlieren in Magdeburg mit 25:38 (12:18)

Magdeburg/ Die Handballer des Bergischen HC hatten sich beim SC Magdeburg etwas vorgenommen. Das war ihnen von Anfang an anzusehen. Doch bereits nach zehn Minuten hatten sie ihre dritte Zeitstrafe kassiert. In numerischer Überlegenheit übernahm der Tabellenführer zunächst die Kontrolle und zog dann mit sieben Toren in Folge davon, womit die Vorentscheidung bereits gefallen war. Am Ende mussten die Löwen mit einer 25:38 (12:18)-Niederlage die Heimreise antreten.

Gerade während des 0:7-Laufs leisteten sich die Bergischen viele Fehler, die der SCM mit aller Konsequenz bestrafte. Mit dem Rücken zur Wand kämpften sich die Gäste zwar wieder zurück ins Match und verkürzten durch Simen Schönningsen, Emil Hansson und Tomas Babak auch auf 7:12. In ihren besten Phasen hielt die Mannschaft von Trainer Sebastian Hinze mit den Magdeburgern gut mit, auf eine echte Schwächeperiode des Spitzenreiters wartete sie vergeblich.

Bereits zur Halbzeit führten die Magdeburger zur Freude der 3489 Fans in der Getec-Arena mit 18:12. Weiter abhängen ließen sich die Löwen in der Folge zunächst nicht. Sie hatten durch Babak weiterhin einen gut aufgelegten Spieler, der sich auch in den Zweikämpfen durchzusetzen wusste. Dazu nutzte auch Hansson den Großteil seiner Chancen. Der Rechtsaußen hatte den Vorzug vor dem angeschlagenen Arnor Gunnarsson bekommen.

Doch so sehr sich die Gäste mühten, auch individuell erreichten sie nicht auf allen Positionen das
gewünschte Level. Zudem mussten sie mit Frust umgehen, wenn der SCM mal wieder einen FehDoch so sehr sich die Gäste mühten, auch individuell erreichten sie nicht auf allen Positionen das gewünschte Level. Zudem mussten sie mit Frust umgehen, wenn der SCM mal wieder einen Fehler eiskalt bestrafte oder seine individuelle Klasse im Angriff ausspielte. Doch immerhin hielten sie das Ergebnis im Rahmen. Nachdem sich Alexander Weck schön durchgesetzt und das 23:31 markiert hatte, ließen die Bergischen aber merklich nach. Die Schlussphase gehörte noch einmal dem SCM, der die Partie mit einem 7:2-Lauf beendete.

Löwengebrüll – die Stimmen zum Spiel

Sebastian Hinze: „Es war ein verdienter Sieg, da gibt es nichts dran rumzureden. Wir kommen nicht gut ins Spiel, vor allem aufgrund der Unterzahlsituationen. Ich bin mir nicht sicher, ob das jeweils eine Progression ist, aber es wurde ebenso entschieden. Wir machen dann aber auch sehr viele technische Fehler, kommen auch nicht in die Idee rein, wie wir Angriff spielen wollten, weil wir so oft in Unterzahl angegriffen haben. Dem 7:0-Lauf von Magdeburg laufen wir dann hinterher. Die Reaktion war ordentlich, indem wir auch ins Tempospiel gehen, indem wir mit mehr Mut vorne draufgehen. Dass dann nicht alles funktioniert gegen eine Mannschaft, die so viel Power hat im Moment, war uns vorher bekannt. Mit der zweiten Halbzeit bin ich bis zur 45. Oder 50. Minute zufrieden, weil wir den Kopf nicht haben hängen lassen. Da müssen wir die Qualität von Magdeburg anerkennen. Aber in den letzten zehn Minuten ärgere ich mich schon. Darüber müssen wir noch mal sprechen. Ich finde, dass wir dann ein paar positive Dinge hätten mitnehmen können, aber so bin ich doch angefressen.“

Bennet Wiegert: „Ich bin super glücklich mit dem, was wir machen. Dass Sebastian mit den letzten zehn Minuten nicht zufrieden ist, verstehe ich. Umso zufriedener bin ich damit, weil die Mannschaft immer weiter Gas gegeben hat und immer mehr haben wollte. Diese Gier brauchen wir für das, was uns noch alles erwartet. Die Zeitstrafen haben uns zu Beginn natürlich geholfen, und der 7:0-Lauf hat uns enorme Sicherheit gegeben. So konnten wir unser Programm abspulen und die ganze Zeit an uns und dem Ergebnis arbeiten.“

Jörg Föste: „Es war ein verdienter Sieg des SCM, auch in der Höhe. Die Phase von 3:3 zu 10:3 war bereits entscheidend. Gegen Magdeburg muss man hellwach sein. Das waren wir im Angriff und bei Wechseln nicht. Positiv ist die Entschlossenheit von Tomas Babak und die Quote von Emil Hansson. Punkten müssen wir gegen andere – beispielsweise gegen Hannover.“

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