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BlaulichtInnenstadt: Polizei ermittelt Tatverdächtigen (14) nach Wurf eines Brandsatzes auf Solinger Mehrfamilienhaus

Innenstadt: Polizei ermittelt Tatverdächtigen (14) nach Wurf eines Brandsatzes auf Solinger Mehrfamilienhaus

Solingen/ Nach einem Brandsatzwurf auf ein Haus in Solingen konnten Polizei und Staatsanwaltschaft einen Tatverdächtigen ermitteln und vorläufig festnehmen. Ein 14-jähriger Jugendlicher aus Solingen steht in dem Verdacht, in der Tatnacht in Begleitung eines 13 Jahre alten Jungen ein Glasbehältnis mit brennbarer Flüssigkeit auf den Balkon eines Mehrparteienhauses geworfen zu haben. Eine aufmerksame Bewohnerin bemerkte das Feuer auf ihrem Balkon schnell und konnte es selbstständig löschen. Hierbei erlitt sie leichte Verletzungen. (SN berichtete: https://solinger-nachrichten.de/2021/10/20/innenstadt-nach-brandanschlag-auf-wohnhaus-polizei-ermittelt-wegen-versuchten-mordes/ )

Ferner besteht der Verdacht, dass der 14-jährige zuvor bereits einen Müllcontainer in der Dorper Straße in Solingen angezündet hat. Auch hier war es einer Zeugin zu verdanken, dass keine Personen und Gebäude ernsthaft zu Schaden kamen. Die Anwohnerin bemerkte das Feuer im Container und alarmierte rechtzeitig die Feuerwehr.

Der 13-Jährige Begleiter des Beschuldigten konnte durch Beamte der Mordkommission am Donnerstag (21.10.2021) in Solingen vernommen werden. Hierbei machte er umfassende Angaben zu dem Verhalten des Beschuldigten. Den 14-Jährigen nahm die Polizei am gleichen Tag in Bonn fest, nachdem er zunächst von der Polizei als vermisster Jugendlicher aufgegriffen worden war.

Der 14-jährige Solinger wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft am heutigen Tag einem Haftrichter am Amtsgericht Solingen mit dem Ziel der Anordnung der Untersuchungshaft vorgeführt werden. Das Amtsgericht Solingen erließ daraufhin Haftbefehl gegen den 14-Jährigen wegen des Verdachtes der schweren Brandstiftung. Der Haftbefehl wurden allerdings gegen Auflagen vorläufig außer Vollzug gesetzt.

Die Ermittlungen der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft dauern an. Hinweise auf eine fremdenfeindliche Tat liegen zurzeit nicht vor. Eine als Spur im Umfeld des Tatorts sichergestellte OP-Maske mit aufgemaltem Hakenkreuzsymbol fließt in die Bewertung mit ein, lässt einen direkten Zusammenhang zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht erkennen.

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