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SolingenVeterinäramt warnt: Vogelgrippe breitet sich aus

Veterinäramt warnt: Vogelgrippe breitet sich aus

Vogelhalter im Städtedreieck müssen aktuell besonders wachsam sein

Bergisches Land/ Die Vogelgrippe breitet sich aus. Auch das Geflügel im Bergischen Städtedreieck ist gefährdet. Das Bergische Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (BVLA) rät deshalb allen Vogelhalterinnen und Vogelhaltern in Remscheid, Solingen und Wuppertal zur Wachsamkeit.

In einer Wipperfürther Geflügelhobbyhaltung im Oberbergischen Kreis ist die hochpathogene Form der Vogelgrippe (Aviären Influenza (HPAI), auch „Klassische Geflügelpest“ genannt) ausgebrochen. Es wurde eine Sperrzone eingerichtet. Sie umfasst eine Schutzzone (früher „Sperrbezirk“) mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und eine Überwachungszone (früher „Beobachtungsgebiet“) mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern. Auch das Remscheider Stadtgebiet ist davon betroffen. Das BVLA hat eine Anschlussüberwachungszone für dieses Gebiet festgelegt. Die entsprechende Tierseuchen-Allgemeinverfügung ist auf der Website des BVLAs zu finden: www.solingen.de/de/dienstleistungen/39-vogelgrippe/

Die Aviäre Influenza ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit. Ihr natürlicher Wirt sind Wasservögel. Die hochpathogene Form ist für Hausgeflügel hochansteckend und verläuft mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen. Wildvögel können das Virus in die Geflügelhaltungen eintragen. Deshalb sollten Sicherheitsmaßnahmen konsequent umgesetzt werden.

Kontakte zwischen Geflügel und Wildvögeln sollten unbedingt verhindert werden. Hausgeflügel darf daher nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen gefüttert werden. Futter, Einstreu und Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, dürfen für Wildvögel nicht zugänglich sein. Das Hausgeflügel darf außerdem nicht mit Wasser getränkt werden, zu dem wildlebende Vögel Zugang haben.

Da es sich bei der Geflügelpest um ein Influenzavirus handelt, können sich Menschen theoretisch anstecken. Durch gründliches Händewaschen und eine anschließende Desinfektion kann das verhindert werden. Halterinnen und Halter von Geflügel sollten sich für den Fall einer weiteren Ausbreitung Gedanken über die Unterbringung ihrer Tiere machen. Es sollten dringend Vorkehrungen getroffen werden, damit Geflügel in geschlossenen Ställen untergebracht und so vor dem Kot von Wildvögeln geschützt werden kann.

Sofern jemand seine Geflügelhaltung noch nicht gemeldet haben sollte, ist das bitte umgehend nachzuholen an veterinaeramt@solingen.de.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des BVLAs.

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