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PolitikKüster (CDU): „Aufteilung der Erika-Rothstein-Schule auf drei Standorte ist keine Lösung des...

Küster (CDU): „Aufteilung der Erika-Rothstein-Schule auf drei Standorte ist keine Lösung des Problems“

Torsten Küster, schulpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, sieht den zwischen den betroffenen Schulen und der Schulverwaltung erzielten Kompromiss zur erst kurz vor den Sommerferien bekannt gewordenen Raumnot der Erika-Rothstein-Förderschule mit gemischten Gefühlen:

„Die Förderschulen lagen und liegen der CDU aufgrund ihrer engagierten Arbeit für Kinder mit Förderbedarfen besonders am Herzen. Das zwischen den Schulen und der Schulverwaltung jetzt erzielte Ergebnis, die Förderschüler der Erika-Rothstein-Schule im kommenden Schuljahr auf drei verschiedene Standorte aufzuteilen, ist deshalb allenfalls eine unbefriedigende Notlösung. Nun wird ausgerechnet das Drei-Standorte-Konzept, das die Lehrerverbände – aus Sicht der CDU aus guten Gründen – im Vorfeld einhellig klar abgelehnt haben, nun von der Stadt in ihrer Pressemitteilung als „Lösung“ des Problems bezeichnet. Das lässt klar erkennen, dass aus reiner Zeitnot keine echte Lösung mehr realisiert werden konnte. Förderschüler mit ihren besonderen Bedarfen haben es aber nicht verdient, zur Verschiebemasse zwischen mehreren Schulstandorten zu werden. Wir wünschen uns eine Konzeption der Verwaltung, wie die Schüler dieser Schule schnellstmöglich wieder an einem einzigen Standort mit ausreichendem Raumangebot unterrichtet werden können.“

Küster weiter: „Dass nach der Grundschule Uhlandstraße sich jetzt bereits eine zweite Schule unmittelbar vor Beginn der Sommerferien mit akuten Raum- und Transportproblemen konfrontiert sieht, wirft für die CDU noch weitere Fragen auf: Wie kann es sein, dass wenige Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres urplötzlich derartige Probleme bekannt werden? Sind die Bauverzögerungen an der Uhlandstraße und der Deller Straße der Verwaltung trotz Baucontrollings erst jetzt bekannt geworden?  Und wenn sie bekannt waren: Warum wurde der zuständige Schulausschuss nicht viel früher über die Sachverhalte in Kenntnis gesetzt? Warum wurde im Falle der Erika-Rothstein-Schule – wie Schuldezernentin Becker in der Pressemitteilung der Stadt selbst einräumt – nicht viel früher mit Schule und Eltern über diese Probleme gesprochen?

Dass bei Baumaßnahmen Verzögerungen auftreten können, ist allgemein bekannt. Allerdings zeichnen sich diese oftmals schon über Monate hinweg ab. Dass eine Hausmeisterwohnung aufgrund energetischer Sanierungen für den künftigen Unterrichtsbetrieb wegfällt, dürfte sogar schon im Planungsstadium klar gewesen sein. Um eine Wiederholung  derartiger Fälle in der Zukunft zu vermeiden, hat die CDU-Fraktion eine Anfrage an die Verwaltung gerichtet. Von dieser erwartet die CDU, dass Probleme künftig frühzeitig erkannt, Lösungen hierfür rechtzeitig erarbeitet und diese schnellstmöglich mit den Beteiligten abgestimmt werden. Schüler, Eltern und Lehrern kann nicht zugemutet werden, kurz vor Ferienbeginn mit derartigen Problemen im neuen Schuljahr belastet zu werden.“

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