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SolingenVeterinäramt: Geflügel vor Vogelgrippe schützen

Veterinäramt: Geflügel vor Vogelgrippe schützen

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Kontakt mit Wildvögeln vermeiden – Wasser- und Hühnervögel gefährdet – Bislang noch keine Infektion in Solingen nachgewiesen

Solingen/ Das Bergische Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Remscheid, Solingen und Wuppertal warnt vor der Vogelgrippe (Aviäre Influenza, auch „Klassische Geflügelpest“ genannt).

Daher sind alle Geflügelhalter aufgerufen, die derzeit notwendigen Bio-Sicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten: Jeglicher Kontakt von gehaltenem Geflügel mit Wildvögeln ist deshalb zu vermeiden. Geflügel sollte nicht frei auf Feldern oder auf weitläufigem Gelände herumlaufen. Stattdessen ist es ratsam, Geflügel in geschützten, möglichst überdachten Ausläufen unterzubringen.

Eine Infektion mit dem hochpathogenen aviären Influenza-Virus (HPAI) lässt insbesondere Wassergeflügel und Hühnervögel mit schweren Symptomen zahlreich verenden. Sind Tiere infiziert, müssen sie zusammen mit dem kompetten Bestand getötet werden. Bislang ist in Solingen noch keine Infektion gemeldet worden. Die letzte Epidemie-Saison 2020 / 2021 der Vogelgrippe lieferte in Deutschland und in der EU die bislang höchsten Infektionszahlen.

Deshalb mahnt das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zur Vorsicht. Als Saison gilt der Zeitraum von Herbst bis Frühjahr. Weil das Virus damals in eine große Zahl von Geflügelbetrieben eingeschleppt wurde, musste es entsprechend bekämpft werden. Nun hat die aktuelle Saison begonnen, und es gilt einen ähnlichen Verlauf zu vermeiden, indem alle Geflügelhalter höchste Achtsamkeit walten lassen. Während große Betriebe damit in der Regel vertraut sind, kann dies bei kleinen Geflügelhaltern, die nur wenige Tiere haben, nicht vorausgesetzt werden. Von diesen sind nicht einmal alle beim Veterinäramt bekannt, so dass sie auch gar nicht gezielt kontaktiert werden können. Diese sollen über Informationen in den Medien erreicht werden. In Solingen gibt es rund 620 Geflügelhalter, die dem Veterinäramt bekannt sind. Im bergischen Städtedreieck sind es rund 1200.

Die Infektionskrankheit kommt vor allem bei Wassergeflügel und Hühnervögeln vor. Bei intensivem Kontakt können sich auch Menschen anstecken. Eine Übertragung über infizierte Lebensmittel gilt aber als unwahrscheinlich. Die Geflügelpest ist eine Tierseuche, die nach den Tierseuchenbekämpfungsvorgaben der Europäischen Union bekämpft wird.

Geflügelhalter sind aufgefordert, ihrem Veterinäramt umgehend mitzuteilen, wenn in ihrem Geflügelbestand ein Krankheitsgeschehen mit einer erhöhten Zahl toter Tiere auftritt. Die Zuständigkeit für Geflügelhaltungen auf dem Gebiet der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal hat das:

Bergische Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (BVLA)

Dorper Str. 26

42651 Solingen

E-Mail: veterinaeramt@solingen.de

Falls Geflügelhalter ihr Geflügel noch nicht angemeldet haben, sollte die Anmeldung beim Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt umgehend schriftlich nachgeholt werden.

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